Das Taubenhaucherische Kochstudio Die Zweite

Ich bin ja für kleine Kniffe und Tricks immer sehr zu begeistern. Egal, ob beim Basteln, Arbeiten am PC oder eben beim Kochen.

Silvester durften einige ausgewählte Glückliche 8) meinen Kartoffelsalat genießen.

Und wie der Name ja entfernt erahnen lässt, sind Kartoffeln ein nicht unwesentlicher Bestandteil dieser kulinarischen Köstlichkeit.

Tja, und die Verarbeitung der Kartoffeln macht dementsprechend auch einen gewissen, wenn nicht sogar den größten, Teil der Arbeit aus.

Ich habe einen kleinen Tip erprobt, den ich mal gelesen habe :idea:

Man pelle die Pellkartoffel und lege sie in einen Eierschneider und zack, hat man die schönsten Scheiben, die es gibt, so mir nichts, dir nichts!!!

Ich muss hier noch erwähnen, dass mein Eierschneider ein Mozzarellaschneider war, da mir die Scheiben beim Eierschneider zu dünn waren.

Und da der Mozzarellaschneider nach einmaligem Gebrauch für doof befunden in der Schublade lag und so nun zu neuen Ehren gekommen ist, hat der Salat noch viel besser geschmeckt.

Übrigens, einen Schuss Olivenöl in das Kochwasser lässt die Haut der Pellkartoffel gemeidig werden und so ist sie prima zu pellen. Aber nur, wenn sie noch warm sind, nach dem Erkalten ist der Effekt wieder weg.

Veröffentlicht in:  on 13.01.2008 at 01:45 Kommentar schreiben

Willkommen im Taubenhaucher’schen Kochstudio

Heute wollen wir ein kleines leckeres Sößchen zubereiten. Dieses Sößchen eignet sich hervorragend für ein Fleischfondue, als auch für einen gemischten Salat. Die Rede ist von einer Kräutersoße, eine kleine Abwandlung der sog. Grünen Soße.

Zutaten:

100 – 125 g Mayonnaise (keine Salatcreme)

2 EL Rahm oder Kondensmilch

1 EL Essig

1/2 TL Senf

1 hartgekochtes Ei

1 kl. Delikatessgurke

1 Msp. Zucker

1 Prise Salz

Pfeffer

2 gut Handvoll frische Kräuter: Petersilie, Schnittlauch, Dill

nach Geschmack noch: Kerbel, Brunnenkresse, Pimpernelle, Sauerampfer usw.

Zubereitung:

Mayonnaise, Rahm od. Kondensmilch, Senf, Zucker, Pfeffer und Salz werden mit dem Mixquirl zu einer dicken Soße verrührt. Dann das fein gehackte Ei, die sehr klein geschnittene Gurke und zuletzt die feingehackten frischen Kräuter unterrühren.

Die Soße zeichnet sich durch die dicke Konsistenz aus, die ich als sehr angenehm empfinde.

M.E. steht und fällt sie mit den frischen Kräutern und hier können es ruhig mehr als zwei Hände voll sein auf 100 g Mayonnaise. Und bitte wirklich keine TK-Kräuter nehmen, das schmeckt man heraus und dann ist die Soße gleich nicht mehr so genial.

Für das Zerkleinern der Kräuter kann ich ein Wiegemesser empfehlen. Auch sollten die Kräuter sehr sorgsam zerkleinert werden. Dauert zwar etwas länger, aber die Mühe lohnt sich wirklich.

Ach ja, die Kräuter sollten auch nicht klatschnass verarbeitet werden, sondern schön trocken tupfen/schleudern.

Das Ei bitte nur kalt verarbeiten. Ein heißes Ei würde die Mayonnaise stocken lassen.

Falls die Soße als Salatsoße verwendet wird, muss natürlich die Menge erhöht werden. Hier würde ich aber nicht 1:1 hochrechnen, sondern maßvoll die Zutaten erhöhen. Lieber z.B. einen Löffel Senf weniger nehmen und über das Abschmecken entscheiden, ob noch einer mehr reingehört.

Zum Zeitaufwand sei noch gesagt, dass die Soße sich relativ schnell herstellen lässt, nur für die Kräuter etwas mehr Zeit einplanen.

Bon Appétit!

Veröffentlicht in:  on 27.12.2007 at 13:56 Kommentar schreiben