Meerjungfraukostüm

Ich weiß, Fasching ist schon wieder Vergangenheit, aber die Bilder vom Kostüm möchte ich trotzdem noch nachreichen.

Ich kann Euch sagen, es war eine ganz schöne Schufterei, diesen Meerjungfrauschwanz zu nähen. Ich habe den Zeitaufwand total unterschätzt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich wie eine Schnecke nähe.

Aber auf das Ergebnis bin ich total stolz und ich hätte nicht gedacht, dass ich es so gut hinbekomme. Okay, wenn man genau hinsieht, dann sieht man schon, dass es selber von Hand genäht ist und die ein oder andere Naht etwas schief ist. Oder nicht ganz so toll gerüscht wurde :oops: Egal …

Auf jeden Fall ist es ein einmaliges Kostüm, so habe ich es nirgends gesehen auf meiner Recherche im Internet und einigen Zeitungen.

Ich fand immer blöd, dass bei einigen Schnitten der Rock/Schwanz vorne kürzer war und hinten länger für die Flosse. Das sieht doch nicht echt aus, wenn man die Beine ab Kniehöhe sieht. Und ein enger bzw. geschlossener Rock kam auch nicht in Frage. Man will ja schließlich toben und nicht still herumsitzen.

Also habe ich mir überlegt, wie es besser geht. Und so bin ich auf die Idee gekommen, eine Art Lendenschurz zu nähen. Die Seitennähte habe ich nur ca. zwei Handbreit zusammengenäht. So war die Beinfreiheit in keinster Weise eingeschänkt und meine Kleine konnte trotz Meerjungfrauschwanz herumtoben.

Für das Oberteil habe ich einfach ein rosa Shirt gepimpt, und zwar mit Pailetten und etwas Stoff. Der Schmetterling war der Wunsch meiner Kleinen, in Anlehnung an den Barbie-Film Mermaidia.

Die Heldin des Films war vorübergehend auch eine Meerjungfrau und hatte eine blaue Schmetterlingskette. Sie war übrigens auch der Grund, warum mein Töchterchen überhaupt eine Meerjungfrau sein wollte.

Aber seht selber …

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Der Rock/Schwanz sieht etwas schief auf, aber ich denke, das liegt daran, wie ich ihn auf den Tisch gelegt habe. Angezogen war er nicht schief.

Und da das vorige Bild etwas dunkel geraten ist, gleich noch ein weiteres Bild.

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Veröffentlicht in:  on 01.03.2009 at 10:48 Kommentare (7)

Die Augen einer Meerjungfrau …

Seit kurzem bin ich ja bekanntermaßen im Meerjungfrauen-Faschingsrausch.

Aber vorerst rauscht mir nur der Kopf. Quasi entwirre ich gerade die vielen Ideen, die mir durch den Kopf jagen. Möchte ich doch nicht planlos einkaufen für Einfälle, die ich dann doch wieder verwerfe.

Brainstorming halt …

Aber ich muss sagen, so langsam habe ich schon ein ziemlich klares Bild vor meinem geistigen Auge, wie es sein könnte.

Nächste Woche geht es dann auf große Shopping-Tour. Ein lautes dreifaches Jucheeeeee!!!

Und ganz zufällig bin ich durch meine Recherche auf ein nettes Video gestoßen, wie man eine Meerjungfrau schminken könnte.

Klar kommt es für meine Kleine nicht wirklich in Frage, weil es viel zu aufwändig ist. Zum einen würde sie morgens nie so lange still sitzen, geschweige denn, dass ich alle Döschen und Puderchen hätte, oder kaufen würde. Aber das ein oder andere schaue ich mir schon ab ;-) klaro …

Ich finde das Video echt klasse und möchte es hier mal zeigen.

PS Und blau/türkis käme sowieso nicht in Frage, ist muss doch alles pink sein …

Veröffentlicht in:  on 29.01.2009 at 15:56 Kommentare (2)

Fasching

Zur Zeit steht bei mir ein kleines neues Projekt an. Und es rattert schon mächtig im Hirnkasten. Muss mich da erst einmal gedanklich an die Umsetzung herantasten.

Denn demnächst ist in der Kita Fasching und da muss unsere Kleine natürlich ein Kostüm bekommen. Wie die Jahre zuvor, habe ich auch dieses Jahr den Anspruch, eins selber herzustellen.

Im ersten Jahr war unsere Tochter Supermann … also eher ein  Superbaby, sie konnte ja damals noch nicht laufen und fliegen wollte auch noch nicht so recht klappen. Aber im krabbeln war sie schon super …

Ich habe ihr einfach eine blaue, engere Jogginghose angezogen. Und dazu ein passendes blaues Sweat-Shirt.

Dann habe ich aus rotem und gelbem Filz das Supermann-Symbol gebastelt und auf das Sweat-Shirt mit Textilkleber geklebt.

Dann habe ich, um die Stiefel anzudeuten, aus rotem Filz die Stiefelschafte ausgeschnitten und ebenfalls aufgeklebt.

Ein weiterer Schritt war, aus rotem Filz die rote kurze Hose zu schneidern, natürlich mit gelbem Filzgürtel. Schneidern hört sich so professionell an, denn eigentlich kann ich das nicht. Ich nähe alles mit der Hand :oops:

Aus schönem roten Stoff habe ich dann den Umhang genäht und mit Druckknöpfen an den Schultern befestigt. Falls dieser stört oder so.

Und ich muss sagen, dass war alles in allem leichter als gedacht und sah richtig gut aus.

Nur sollte man später nicht auf die Idee kommen, alles zu waschen. Denn dadurch hat sich das Supermann-Symbol abgelöst und ist zudem steinhart geworden :oops: :oops: Jetzt liegen die traurigen Reste immer noch im Schrank und warten darauf, wieder in altem Glanz zu erstrahlen, denn das erste Faschingskostüm wollte ich als Erinnerung aufheben.

Das Jahr darauf war meine Süße eine Disco Queen. Das war noch einfacher, wenn auch zugegebenermaßen etwas einfallslos und längst nicht so schön wie das Supermann-Kostüm.

Hier habe ich einfach eine Leggins im Leopardenmuster gekauft. Dazu ein passendes dunkelbraunes Shirt, welches ich ganz dolle mit Glitzerglue und Goldfarbe bemalt habe. Ich muss sagen, sie hat schön geglänzt.

Dann hat sie noch ein Halstuch von mir um die Hüften geschlungen bekommen, quasi als Gürtel und um dem Outfit noch den letzten Schliff zu geben.

Schminken und was mit den Haaren anstellen war nicht drin. Zum einem mag sie es absolut nicht, dass ich ihr einen Zopf oder so mache, da wird sie echt unwirsch und zum anderen war sie noch so klein, dass die Schminke überall nur nicht im Gesicht geblieben wäre.

Ein Mikrofon in die Hand und fertig war der Lack.

Eigentlich auch ganz nett. Aber mal so unter uns. Ist das nicht pervers, dass es Leopardenleggings für so kleine Kinder (2 Jahre) gibt??? Wer kauft denn so etwas im realen Leben?

Und im letzten Jahr war Schnappi dann der große Renner. Das sollte es nämlich sein, als ich sie nach einer Verkleidung gefragt habe.

Denn mit stolzen drei Jahren zieht man doch nicht alles an, da möchte man selber entscheiden, sonst geht hier schon mal gar nichts …

Ich fand die Idee so einfach, wie genial. So habe ich einfach eine quietschgrüne Strumpfhose und ein ebenso grünes Sweat-Shirt besorgt.

Dann habe ich aus grünem Filz einen kleinen Krokodilschwanz genäht, den ich mit Füllwatte in Form gebracht habe. Diesen konnte sie dann um die Hüften binden und somit auch nach Bedarf abnehmen.

Dann habe ich noch unter Aufbietung aller meiner vorhandenen Bastelfähigkeiten einen wirklich tollen Krokodilhut angefertigt.

Wieder mit viel grünem Filz, Füllwatte, Draht, Isolierband, weißem und rotem Filz, einem schwarzen Edding und einer gepressten Wattekugel.

Ich hatte zufällig auch eine Anleitung für einen solchen Hut in einer Faschingszeitung gefunden, diese aber etwas abgewandelt, da sie für größere Köpfe gedacht war.

Der Hut ist echt klasse geworden, was das Aussehen angeht. Leider reichte es nicht, ihn nur aufzusetzen, man musste ihn zusätzlich mit ein paar Haarklammern sichern.

Was wieder bei meiner Tochter ein wenig Unwillen auslöste. Denn, Ihr erinnert Euch, Haare, ein heikles Thema. Aber mit viel gutem Zureden ging es dann doch irgendwie.

Wäre sonst ja auch blöd gewesen. Ohne den Hut wäre sie ja nur ein Mädchen in quietschgrüner Kleidung gewesen. Ein ganz tolles Kostüm … räusper.

Leider kam dann am nächsten Tag doch alles anders als erwartet. Meine Maus war krank und konnte somit nicht zum Fasching gehen.

Tja, so kann es auch gehen. Aber der Krokodilhut ist nach wie vor mein Liebling. Ich werde ihn mal per Gelegenheit ablichten und hier zeigen.

Und was soll es in diesem Jahr sein? Da hat meine Kleine auch schon eine ganz feste Vorstellung.

Da sie, wie alle kleinen Mädchen, sehr pinklastig und ganz hingerissen von einer Barbie-DVD ist, in der die Heldin u.a. eine Meerjungfrau spielt, eine pinke natürlich,  soll es dieses Jahr eine Meerjungfrau sein.

In Pink und glitzern soll sie, eine Krone muss auch sein, und blonde lange Haare, und …

Und nun habe ich die Aufgabe, mir eine möglichst geniale Umsetzung auszudenken. Denn meine Kleine soll  ja die schönste Meerjungfrau überhaupt werden. Das sehen wir beide so ;-)

Ich habe auch schon einige Ideen im Kopf und werde das Ergebnis, vielleicht auch die Zwischenschritte, hier zeigen.

Drückt mir mal die Daumen, dass ich es hingekomme und das Kostüm auch vor den Augen meiner Tochter Gnade findet

Veröffentlicht in:  on 13.01.2009 at 22:49 Kommentare (2)

Mein Iglu, mein Schlitten, mein Hund …

Ich konnte nicht anders, und musste diese Eskimofamilie basteln, aber bereits im letzten Jahr.

Material für das Iglu:

Glockentopf Ø 9 cm
Strukturpaste
weiße Acrylfarbe
silberner Konturenstift *
Borstenpinsel
Synthetikpinsel
Styroporkugel

* Ich weiß nicht genau, wie man solche Stifte nennt. Jedenfalls ist der Strich erhaben und weich beim Schreiben/Verzieren und härtet dann aus. Ich habe folgenden Stift von Marabu benutzt: Metallic Acrylic-Effects

Material Eskimomann:

Blumentopf Ø 3 cm
Holzkugel Ø 20 mm (halb durchgebohrt) für den Kopf
3 kleine Holzkugeln (durchgebohrt) für die Hände und Befestigung
mittelblaue, schwarze, rote, hautfarbene Acrylfarbe, bei matten Farben auch Glanzlack
schwarze Wolle
Biegeplüsch in mittelblau, weiß
Sythetikpinsel
Bastelkleber
Heißkleber

Material Eskimofrau:

wie vor und
1 Paar kleine Marionettenfüße
schwarze, weiße, dunkelblaue Acrylfarbe
weiße Wolle

Material Eskimobaby:

kleine Holzkugel (durchgebohrt) für den Kopf
mittelblaue, schwarze, rote, hautfarbene Acrylfarbe, bei matten Farben auch Glanzklarlack
weißer Biegeplüsch
blauer Filz
etwas Füllwatte
Sythetikpinsel
Heißkleber

Material Schlitten:

brauner Tonkarton
Tonkarton für die Schablone
blauer, weißer, brauner Filz
etwas Füllwatte

Material Schlittenhund:

Blumentopf Ø 2,5  cm
kleine Holzkugel (durchgebohrt) für den Hals
schwarze, terrakottafarbene Acrylfarbe, bei matten Farben auch Glanzklarlak
brauner Biegeplüsch
brauner Filz
hellbrauner, schwarzer Tonkarton
Tonkarton für die Schablone
Papierdraht
schwarze Wolle
Sythetikpinsel
Bastelkleber
Heißkleber

Anleitung für den Iglu:

Die Styroporkugel halbieren bzw. noch kleiner schneiden. Sie wird oben auf den Glockentopf geklebt, damit eine Rundung entsteht, da der Topf ja gerade abschließt. Dann auf den Topf kleben.

Nun den Glockentopf in weiß bemalen. Ist besser, denn dann sieht man keine kleinen Stellen, die nicht mit Strukturpaste betupft wurden. Trocknen lassen.

Dann den Topf mit Strukturpaste bestreichen. Dazu nimmt man den Borstenpinsel. In der Regel sind mehrere Schichten erforderlich. Die letzte sollte leicht uneben sein und wird mit tupfen und leichtem nach oben ziehen des Pinsel erreicht. Ein Iglu ist zwar glatt, aber das sah bei meinem Iglu so unnatürlich aus. Ist letztendlich aber Geschmackssache. Ich empfehle noch, den Rand des Topfes, auf dem das Iglu steht, etwas zu ebnen, sonst steht es durch die Strukturpastenpickel schief.

Wenn alles getrocknet ist, wird mit der grauen Farbe der Eingang aufgemalt. Wieder trocknen lassen.

Dann wird mittels des silberfarbenen Stiftes die Kontur aufgezeichnet. Trocknen lassen.

Jetzt wird alles mit dem Klarlack überzogen. Fertig.

Anleitung Eskimomann:

Den Blumentopf in mittelblau anmalen. Trocknen lassen.

Die Kopfholzkugel wird wie folgt angemalt. Den Hinterkopf in mittelblau (Kapuze) und den Vorderkopf in Haut. Dabei ist es natürlich sinnvoll, erst die Hautfarbe großzügig aufmalen, da sie leichter als das mittelblau übermalt werden kann. Dann die Händeholzkugeln in mittelblau anmalen. Alles trocknen lassen.

Aus dem weißen Biegeplüsch zwei Stücke für den Pelzkragen der Kapuze abschneiden und schon einmal anpassen (wird zweireihig gelegt/-klebt, so wirkt es schön dick und warm). Die beiden Bögen sollten so lang sein, dass die beiden Enden sich fast wieder berühren.

Genügend Stücke für den Pony von der schwarzen Wolle abschneiden. Die Stücke sollten nicht zu kurz sein, das lässt sich sonst doof kleben. Später kann man die Haare auf die gewünschte Länge abschneiden. Diese nun auf den Kopf mit Bastelkleber kleben. Vorher natürlich ausprobieren, wo sie sitzen müssen, damit sie nicht hinten unter dem Pelzkragen herausschauen.

Wenn alles passt, dann mittels Heißkleber den Pelzkragen aufkleben.

Aus dem mittelblauen Biegeplüsch wird jetzt ein V gebogen. Das ist sozusagen das Skelett (Hals, Wirbelsäule und Beine). Beim Eskimomann sind sie Beine ganz kurz, da er ja im Schlitten sitzt und eine Decke darüber hat, sie sozusagen nicht gebraucht werden.

Man schiebt erst einmal die Spitze testhalber von innen durch die kleine Öffnung des Topfes. So wird ausprobiert, wie weit sie rausragen muss, damit man die Arme (Biegeplüsch) durch die so entstandene Halsöse legen kann und der Kopf aufgeschoben werden kann.

Am besten misst man das Stückchen Biegeplüsch, das herausragt. Dann wieder alles auseinander nehmen und die Befestigungskugel auf das V schieben. Natürlich etwas tiefer, da ja der Topfboden dazwischen liegt. Kann man aber alles hin- und herziehen, bevor man es festklebt.

Jetzt Heißkleber auf die Befestigungskugel aufbringen. Hier ist es sinnvoll, auch etwas Heißkleber auf den Biegeplüsch aufzutragen, damit er mit der Kugel verbunden ist und nicht hin- und hergezogen werden kann. Nun umgehend das V samt Kugel von innen durch das Bodenloch schieben. Festhalten, bis der Heißkleber fest geworden ist.

Nun den Hals etwas auseinanderziehen und den Biegeplüsch für die Arme reinschieben. Wieder zusammendrücken und den Biegeplüsch etwas biegen, damit Arme und Beine im richtigen Verhältnis zu einander stehen.

Bevor der Kopf aufgeklebt wird, für den Kragen aus dem weißen Biegeplüsch einen Ring formen (Enden verdrehen) und mit zwei Klecksen aus der Heißklebepistole festkleben.

Jetzt den Kopf aufkleben. Hierzu in die Öffnung Heißkleber reindrücken und gleich auf den Hals schieben und schön andrücken.

Wieder den weißen Biegeplüsch nehmen und zwei kleine Ringe formen, die sollen den Pelzkragen für die Handschuhe darstellen. Vorerst auf die Arme schieben. Nun die zwei Händekugeln mit Bastelkleber aufkleben. Und dann die beiden Biegeplüschringe festkleben.

Jetzt noch das Gesicht mit schwarzer und roter Farbe mittels Zahnstocher aufmalen.

Anleitung Eskomofrau:

Wie vor nur wird der untere Rand des Tontopfes mit dunkelblau angemalt und nach dem Trocknen noch mit weißen Stichen verziert.

Auch hat die Eskimofrau Zöpfe, die müssen natürlich beim Abschneiden der Wolle berücksichtigt werden. Aus der weißen Wolle bindet man die Zopfschleifen.

Die Eskimofrau hat Beine. Hierfür muss der V-Biegeplüsch entsprechend länger abgeschnitten werden. Später testet man, bevor man die Füße festklegt, wie lang sie schließlich sein müssen, dass die Figur noch steht. Denn durch das Baby ist sie etwas vorderlastig. Einfach etwas ausprobieren.

Die Marionettenfüße mittelblau anmalen. Sie werden mit Bastelkleber auf die Beine geklebt.

Desweiteren hält sie ihr Baby in den Armen. Daher muss auch dieser Biegeplüsch länger bemessen sein.

Kleiner Tip. Bevor die Länge der Beine ermittelt wird bzw. die Marionettenfüße aufgeklebt werden, würde ich das Baby basteln und ihr in die Arme kleben. So liegt man auf der richtigen Seite, nicht dass die Figur kippelt.

Anleitung Eskomobaby:

Die Kopfkugel in haut anmalen. Trocknen lassen. Etwas Biegeplüsch abschneiden und den Kopf raufschieben und festkleben.

Dann aus demblauen Filz und mit etwas Watte ein Bündel schnüren, in das das Baby gelegt wird. Der Filz wird an den Kopf geklebt und die Kanten, damit sich nichts löst.

Jetzt mit der schwarzen udn roten Farbe und einem Zahnstocher das Gesicht aufmalen. Ebenfalls mit der scharzen Farbe noch einige Haare. Wolle ist zu dick, oder man teilt sie. Wie Ihr wollt.

Nun noch mit Heißkleber das Baby seiner Mutter in die Arme kleben (grins).

Anleitung Schlitten:

Aus Tonkarton eine Schablone herstellen und aus braunem Tonkarton schneiden. Siehe hierzu meine Schablone.

Entsprechend falten und knicken und alles schön festkleben.

Aus dem blauen und weißen Filz das Kissen schneiden und mit etwas Füllmatte füllen. Alles zukleben, oder gar zusammennähen. Und in den Schlittenkleben kleben.

Hier müsste jetzt müsste die Schablone erscheinen. Aber da sind Bester Ehemann und ich noch am werkeln. Kommt aber noch, versprochen.

Nun den Eskimomann hineinsetzen und gut festkleben.

Dann noch aus dem blauen Filz die Decke schneiden und über den Eskimomann legen. bzw. kleben. Hier muss alles gut festgeklebt werden, da sonst Lücken entstehen und man sehen würde, dass unter der Decke nichts ist. Man kann sie auch noch mit etwas Füllwatte füllen, sieht dann plastischer aus.

Anleitung Schlittenhund:

Aus Tonkarton folgende Schablonen herstellen:

1 kleiner Kreis für die Öffnung des Topfes
den Kopf
die Ohren
die Nase
der Schwanz

Nun denTontopf in terracotta anmalen. Trocknen lassen.

Ebenfalls die Holzkugel (Hals) in terracotta anmalen.

Aus hellbraunem Tonkarton den Kopf zweimal herstellen. Etwas Papierdraht abschneiden und etwas davon in die Holzkugel kleben. Über das andere Ende wird der zweilagige Kopf geklebt. Also Papierdraht zwischen den Kopfhälften.

Jetzt aus braunem Filz die Ohren schneiden und aufkleben. Nun die Nase zweimal aus schwarzem Tonkarton ausschneiden und aufkleben. Mit der schwarzen Farbe das Gesicht aufmalen.

Aus dem braunen Biegeplüsch werden die Beine hergestellt. Also ein Stück abschneiden und eine kleine Pfote biegen (kleines U). Dann abknicken und die Enden mit Heißkleber in den Topf kleben. Noch drei mal wiederholen.

Nun kann der Kopf mit Heißkleber angeklebt werden.

Jetzt den Schwanz basteln. Hier aus Tonkarton die Form zweimal schneiden, wobei die breiten Enden länger sein sollen, da sie später nach innen geknickt werden und so eine Klebekante entsteht, die auf den Topf geklebt wrrd.

Entsprechend werden die Teile zusammengeklebt und mit braunem Filz beklebt.

Nun muss noch schwarze Wolle für die Zügel abgeschnitten werden. Und um die Halskugel geklebt werden. Später wird sie dem Eskimomann in die Hände gegeben.

Nun habt Ihr eine kleine Eskimofamilie mit Iglu.

Ich weiß, meine Anleitungen lassen zu wünschen übrig und sind sicher aus schwer verständlich, oder besser gesagt, umständlich. Also seit milde und fragt ruhig bei Bedarf nach!

Veröffentlicht in:  on 01.12.2008 at 20:35 Kommentare (1)

Weihnachtsnachwehen

Ich weiß, ich weiß … es ist Frühling und ich komme Euch mit Weihnachten. Ist irgendwie die falsche Zeit, aber hey, unlängst war hier Schneesturm und da kann ich wohl noch meine Weihnachtsbasteleien nachschieben, jawohl!!!

Ist diesmal auch ohne Anleitung, die schreibe ich bei Bedarf, oder wenn ich mal Zeit habe, oder auf alle Fälle, falls sich jemand daran versuchen will ;-)

Einige verkaufte Stücke werde ich hundertpro noch einmal basteln und da gibt es dann einen eigenen Beitrag, so z.B. St. Lucia, Schneemänner, Schlittenkinder etc.

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich eine dumme Nuss bin.

Ich habe völlig im Weihnachtsbasar-Stress vergessen, vorab jedes Figürchen gebührend zu ehren und es solo zu fotografieren.

Da blutet mir mein kleines Künstlerherz, denn diese Unikate sind teilweise bzw. die meisten auf und davon. Somit habe ich nie wieder die Chance, es nachzuholen.

Zumindest habe ich am Basartag versucht, den Tisch mit seinen Kostbarkeiten festzuhalten. Leider ist mir das als völlig untalentierte Knipserin nun so gar nicht gelungen.

Am Abend hat Bester Ehemann dann noch die verbliebenen Figuren abgelichtet, damit ich die wenigstens habe.

Also, bitte etwas länger mit den Augen auf dem, sagen wir mal, üppig gestalteten Tisch verweilen. Und die ein oder andere Entdeckung machen. Man kann die Bilder auch anklicken, dann sind sie größer!

Und nun, viel Spaß in meiner kleinen Kreativen Ecke …

Und hier die Engel, die keiner wollte ;-)

Und jetzt eine Nummer kleiner …

Veröffentlicht in:  on 09.04.2008 at 19:24 Kommentar schreiben

Engel

Baustelle, bitte etwas Geduld ;-)

Hier kommt demnächst eine Bastelanleitung nebst Bild.

Noch mehr Neues …

Ich habe unter Allgemeines eine kleine Bastelgalerie eingerichtet. Vielleicht schaut Ihr mal vorbei?

Veröffentlicht in:  on 31.03.2008 at 22:43 Kommentare (2)

Vorlagen

Ich bin am Überlegen, ob ich nicht meine selber hergestellten Vorlagen hier einstelle. Dann kann man sie einfach bei Bedarf und Gefallen ausdrucken und verwenden. Auf Tonkarton kleben und ausschneiden versteht sich ja von selbst.

Muss da mal mit Bester Ehemann drüber quatschen, wie ich das am geschicktesten umsetzen kann. Und das Kabel vom Scanner muss ich wiederfinden :)

Momentan weiß ich nur, dass sie unter Kreative Ecke / Vorlagen zu finden sein werden.

Na, das ist doch schon mal was. Also, lasst Euch überraschen …

Veröffentlicht in:  on 02.09.2007 at 18:32 Kommentare (5)

Filzanhänger

Man kann auch ganz tolle Anhänger aus Filz basteln, ohne Perlen. Sehen auch ganz klasse aus und sind nicht ganz so arbeitsaufwändig.

Gemessen von Geweih zu Geweih ist der Kopf ca. 10 cm breit. Und von der „Stirn“ bis zum „Kinn“ sind es ca. 7 cm.

Material für einen Anhänger:

Filz dicke Qualität (4 mm)
Baumwollfaden
Nadel
Filzstift o.ä.
Schere
Tonkarton

Anleitung für einen Anhänger:

Aus dem Tonkarton eine Schablone herstellen. Dann die Kontur auf den Filz übertragen und ausschneiden.

Siehe hierzu Tipps & Tricks Filzmotive herstellen

Jetzt den Faden mittels Nadel oben durch den Filz ziehen und dicht an Motivrand eine Schlaufe mittels Knoten setzen. So hat man einen Aufhänger.

Und schon ist ein Anhänger fertig. Schneller geht’s nimmer …

Veröffentlicht in:  on at 18:21 Kommentare (2)

Filzgirlande mit Perlen

Man kann auch analog zu den Filzanhängern mit Perlen eine Girlande basteln. Ist ganz einfach und sieht klasse aus. Kann man anhängen, oder auch auf dem Tisch bei einer Kaffeetafel toll dekorieren.

Eine habe ich noch übrig.

Und wer es nicht erkennt, das ist eine Girlande aus Glocken.
Und nicht etwa aus ENTENFÜSSEN Bester Ehemann!

Glocke ca. 5 cm hoch und ca. 4 cm breit

Ich gehe hier von einer Girlande mit 10 Motiven und Wachsperlen aus.

Material für eine Girlande

sonnengelber Filz dicke Qualität (4 mm)
22 rote Perlen Ø 8 mm (durchgebohrt)
11 vanillefarbene perlen Ø 8 mm (durchgebohrt)
Wollfaden o.ä.
Nadel
Schere
Filzstift o.ä.
Tonkarton

Anleitung für eine Girlande:

Die Schablonen für die Motive werden wie hier beschrieben hergestellt.

Wie die einzelnen Motive hergestellt werden und wie man sie am besten auffädelt, ist hier Filzanhänger mit Perlen beschrieben. Anders ist halt der lange Faden (ein Faden für die ganze Girlande).

Jetzt also den Faden großzügig abschneiden und in das Nadelöhr fädeln. Am anderen Ende einen Knoten machen.

Nun die ersten drei Perlen abwechselnd (rot/vanille/rot) ohne Abstand aufziehen.

Dann nach einem kleinen Abstand kommt das erste Motiv.

Danach mit einem kurzen Abstand wieder abwechselnd die drei Perlen. Diesmal aber mit Abstand zwischen den Perlen.

Also unter jeder Perle einen Knoten setzen. Am besten vor dem Auffädeln der jeweiligen Perle, macht sich besser.

Es empfiehlt sich aus optischen Gründen die Abstände zwischen Motiv zu Perle bzw. Perle zu Perle penibel gleichzuhalten. Am besten den Faden um den kleinen Finger o.ä. schlingen und den Knoten machen, so hat man immer das Maß parat.

Im Wechsel Motiv und Perlen (mit Abstand) weiter machen, bis man beim letzten Motiv angekommen ist.

Als Abschluss sollten die letzten Perlen wieder ohne Abstand aufgefädelt werden. Finde ich persönlich schöner, wenn Anfang und Ende gleich sind.

Also nach dem letzten Motiv einen Knoten mit entsprechendem Abstand setzen. Die drei Perlen auffädeln und eine kleine Schlaufe knoten (Knoten dicht an der letzten Perle). Sollte die Girlande nicht zum Aufhängen gedacht sein, nur einen Knoten machen.

So, eine ganz einfache Filzgirlande mit Perlen könnt Ihr jetzt Euer eigen nennen.

Veröffentlicht in:  on at 18:21 Kommentare (1)