Filzmotive herstellen
Aus Tonpapier das gewünschte Motiv herstellen.
Nun die Konturen auf den Filz (dicke Qualität 4 mm) übertragen. Ich persönlich nehme dazu gerne einen Filzstift. Alles andere geht nicht bzw. ist nicht zu erkennen.
Nur muss man dabei höllisch aufpassen. Der Filzstift färbt natürlich, daher die Schablonen bitte nur hochheben und nicht herunterziehen. Evtl. kurz warten, ehe man sie erneut vewendet.
Auch die Hände ansehen und ggf. zwischendurch waschen, die sind auch meist verfärbt.
Natürlich zieht der Filz auch die Farbe etwas ein. Also nicht zu lange mit der Stiftspitze auf einer Stelle des Filzes verweilen, sondern zügig weitermalen. Hier hat sich übrigens bewährt, den Stift nicht in einem Zug um die Schablone zu ziehen, sondern zu stricheln. Geht einfach besser.
Den bemalten Filz trocknen lassen, bevor man ihn weiterverarbeitet, sprich ausschneidet.
Jetzt die getrockneten Motive ausschneiden. Ich nehme meine sehr geschätzte Nagelhautschere dazu.
Ich habe mir angewöhnt, die ausgeschnittenen Motive noch einmal gegen’s Licht, am besten Tageslicht, zu halten. Es kommt vor, dass noch etwas Farbe vom Filzstift zu sehen ist, falls man den Rand nicht ganz erwischt hat. Also die Ränder schön begutachten, ob noch ein Schnitt fällig ist.
Hier muss man aber nicht die ganze Kante noch einmal schneiden, so dass das Motiv immer kleiner wird. Nein, es reicht oft aus, wenn nur ein paar Härchen gestutzt werden. Das seht Ihr aber schon.
Und fertig ist das Filzmotiv.