Filzmotive herstellen

Aus Tonpapier das gewünschte Motiv herstellen.

Nun die Konturen auf den Filz (dicke Qualität 4 mm) übertragen. Ich persönlich nehme dazu gerne einen Filzstift. Alles andere geht nicht bzw. ist nicht zu erkennen.

Nur muss man dabei höllisch aufpassen. Der Filzstift färbt natürlich, daher die Schablonen bitte nur hochheben und nicht herunterziehen. Evtl. kurz warten, ehe man sie erneut vewendet.

Auch die Hände ansehen und ggf. zwischendurch waschen, die sind auch meist verfärbt.

Natürlich zieht der Filz auch die Farbe etwas ein. Also nicht zu lange mit der Stiftspitze auf einer Stelle des Filzes verweilen, sondern zügig weitermalen. Hier hat sich übrigens bewährt, den Stift nicht in einem Zug um die Schablone zu ziehen, sondern zu stricheln. Geht einfach besser.

Den bemalten Filz trocknen lassen, bevor man ihn weiterverarbeitet, sprich ausschneidet.

Jetzt die getrockneten Motive ausschneiden. Ich nehme meine sehr geschätzte Nagelhautschere dazu.

Ich habe mir angewöhnt, die ausgeschnittenen Motive noch einmal gegen’s Licht, am besten Tageslicht, zu halten. Es kommt vor, dass noch etwas Farbe vom Filzstift zu sehen ist, falls man den Rand nicht ganz erwischt hat. Also die Ränder schön begutachten, ob noch ein Schnitt fällig ist.

Hier muss man aber nicht die ganze Kante noch einmal schneiden, so dass das Motiv immer kleiner wird. Nein, es reicht oft aus, wenn nur ein paar Härchen gestutzt werden. Das seht Ihr aber schon.

Und fertig ist das Filzmotiv.

Veröffentlicht in:  on 02.09.2007 at 17:42 Kommentar schreiben

Ausfransende Kordeln etc.

Wenn beim Basteln mit Kordeln diese ausfransen, kann man das mit einem Streifen Tesafilm, den man um die Spitze der Kordel klebt, verhindern. Ein nützlicher Nebeneffekt ist auch, dass die Kordel dadurch eine gewisse Führung erhält und z.B. durch ein Loch stecken erleichtert wird.

Veröffentlicht in:  on 15.08.2007 at 17:04 Kommentare (1)

Holzkugeln bei Tontopffiguren und anderen Basteleien

Ich verwende gerne unbehandelte Holzkugeln.

Die sind zum einen billiger und da man ja in der Regel eine gewisse Zahl an Farben hat, kann man sie einfach nach Bedarf anmalen.

Auch gibt es sie lose und nicht nur als Beutelware. Die farbigen Holzkugeln gibt es oft nur abgepackt (zumindest im Bastelladen meiner Wahl um die Ecke) und meist habe ich dann zu viele, oder ein Beutel reicht nicht und spätestens bei zwei Beuteln habe ich einige über.

Klar, wenn die Zahl passt, kann man auch farbige nehmen und spart einen Arbeitsgang.

Ich hingegen male lieber. Dazu nehme ich einige Zahnstocher, die ich in eines der Löcher der Kugel stecke, so viele Zahnstocher, bis alle fest sitzen und keiner mehr reinpasst. Dann nehme ich einen weiteren Zahnstocher, den ich in das andere Loch stecke. Alles muss schön fest sitzen.

Dann kann ich die Kugeln prima komplett in einem Arbeitsgang anmalen. Und zum Trocknen auf einen Topfuntersetzer aus Kork (z.B. Ikea) piecken, den ich zweckentfremdet habe.

Einen kleinen Pferdefuß, wie bei so vielen Dingen, gibt es doch. Man muss beim Entfernen der Zahnstocher aufpassen, sonst platzt an den Löchern etwas Lack ab. Hier habe ich eine Technik entwickelt, die fast immer Erfolg verspricht. Ich drehe die Zahnstocher heraus. Klappt super!

Sollte dann doch etwas abplatzen, überlege ich, ob die Stelle zu sehen ist. Wenn ja, halt noch einen kleinen Klecks Farbe und gut ist. Wird die Kugel z.B. über Biegeplüsch geschoben, ist es meist unnötig, den Schaden zu beheben, da die Haare des Biegeplüschs viel verdecken.

Aber, wie so vieles im Leben, alles reine Geschmackssache.

Veröffentlicht in:  on 13.08.2007 at 16:25 Kommentar schreiben

Acrylfarbe bei Tontopffiguren

Ich verwende, wenn möglich, lieber matte Farben. Sie lassen sich in der Regel besser verarbeiten.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Glanzacryllack irgendwie schneller trocknet. Das wiederum wirkt sich etwas unschön auf den Anstrich aus. Kann man vielleich so beschreiben, als ob man ein Heizungsrohr streicht, dass warm ist. Da wird der Anstrich auch nicht glatt durch das zu schnelle Trocknen des Lacks. So ist das auch hier in etwa.

Also lieber matte Farben nehmen und als Schlußanstrich einen Glanzklarlack nehmen.

Gesichter bei Tontopffiguren

Die meisten Tontopffiguren haben Holzkugeln als Köpfe.
Bei einigen „Tonis“ sind sie aus Pappe, s. Meine kleine Schafherde.

Bei beiden Varianten verwende ich, um die Gesichter aufzumalen, anstelle eines Stiftes lieber Acrylfarbe. Die trage ich mit einem Zahnstocher auf. Das sieht einfach plastischer und strahlender aus.