Weihnachtsnachwehen

Ich weiß, ich weiß … es ist Frühling und ich komme Euch mit Weihnachten. Ist irgendwie die falsche Zeit, aber hey, unlängst war hier Schneesturm und da kann ich wohl noch meine Weihnachtsbasteleien nachschieben, jawohl!!!

Ist diesmal auch ohne Anleitung, die schreibe ich bei Bedarf, oder wenn ich mal Zeit habe, oder auf alle Fälle, falls sich jemand daran versuchen will ;-)

Einige verkaufte Stücke werde ich hundertpro noch einmal basteln und da gibt es dann einen eigenen Beitrag, so z.B. St. Lucia, Schneemänner, Schlittenkinder etc.

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich eine dumme Nuss bin.

Ich habe völlig im Weihnachtsbasar-Stress vergessen, vorab jedes Figürchen gebührend zu ehren und es solo zu fotografieren.

Da blutet mir mein kleines Künstlerherz, denn diese Unikate sind teilweise bzw. die meisten auf und davon. Somit habe ich nie wieder die Chance, es nachzuholen.

Zumindest habe ich am Basartag versucht, den Tisch mit seinen Kostbarkeiten festzuhalten. Leider ist mir das als völlig untalentierte Knipserin nun so gar nicht gelungen.

Am Abend hat Bester Ehemann dann noch die verbliebenen Figuren abgelichtet, damit ich die wenigstens habe.

Also, bitte etwas länger mit den Augen auf dem, sagen wir mal, üppig gestalteten Tisch verweilen. Und die ein oder andere Entdeckung machen. Man kann die Bilder auch anklicken, dann sind sie größer!

Und nun, viel Spaß in meiner kleinen Kreativen Ecke …

Und hier die Engel, die keiner wollte ;-)

Und jetzt eine Nummer kleiner …

Veröffentlicht in: on 09.04.2008 at 19:24 Kommentare (0)

Engel

Baustelle, bitte etwas Geduld ;-)

Hier kommt demnächst eine Bastelanleitung nebst Bild.

Holzkugeln bei Tontopffiguren und anderen Basteleien

Ich verwende gerne unbehandelte Holzkugeln.

Die sind zum einen billiger und da man ja in der Regel eine gewisse Zahl an Farben hat, kann man sie einfach nach Bedarf anmalen.

Auch gibt es sie lose und nicht nur als Beutelware. Die farbigen Holzkugeln gibt es oft nur abgepackt (zumindest im Bastelladen meiner Wahl um die Ecke) und meist habe ich dann zu viele, oder ein Beutel reicht nicht und spätestens bei zwei Beuteln habe ich einige über.

Klar, wenn die Zahl passt, kann man auch farbige nehmen und spart einen Arbeitsgang.

Ich hingegen male lieber. Dazu nehme ich einige Zahnstocher, die ich in eines der Löcher der Kugel stecke, so viele Zahnstocher, bis alle fest sitzen und keiner mehr reinpasst. Dann nehme ich einen weiteren Zahnstocher, den ich in das andere Loch stecke. Alles muss schön fest sitzen.

Dann kann ich die Kugeln prima komplett in einem Arbeitsgang anmalen. Und zum Trocknen auf einen Topfuntersetzer aus Kork (z.B. Ikea) piecken, den ich zweckentfremdet habe.

Einen kleinen Pferdefuß, wie bei so vielen Dingen, gibt es doch. Man muss beim Entfernen der Zahnstocher aufpassen, sonst platzt an den Löchern etwas Lack ab. Hier habe ich eine Technik entwickelt, die fast immer Erfolg verspricht. Ich drehe die Zahnstocher heraus. Klappt super!

Sollte dann doch etwas abplatzen, überlege ich, ob die Stelle zu sehen ist. Wenn ja, halt noch einen kleinen Klecks Farbe und gut ist. Wird die Kugel z.B. über Biegeplüsch geschoben, ist es meist unnötig, den Schaden zu beheben, da die Haare des Biegeplüschs viel verdecken.

Aber, wie so vieles im Leben, alles reine Geschmackssache.

Veröffentlicht in: on 13.08.2007 at 16:25 Kommentare (0)

Summ, summ, summ … Bienchen summ herum

So ein ähnliches Bienenmobile habe ich hier gesehen. Und das fand ich doch ziemlich nachahmenswert.

Gesagt, getan … Und dieses hier ist meine Kreation, etwas abgeändert, da ich u.a. die Waben nicht so schön fand.

bienen.jpg

Bevor ich mit den Materialien loslege, möchte ich betonen, dass es ganz einfach ist, das Mobile zu bauen. Obwohl ich die fertigen Einzelteile zugegebenermaßen selber etwas länger liegen gelassen habe, da ich doch Manschetten davor hatte. Ganz umsonst!!!

Material für den Bienenstock und eine Biene

Blumentopf Ø ca. 9 cm
Blumentopf Ø 3 cm
Nylonfaden
Holz- oder Kunststoffring bzw. Mobilescheibe (erkläre ich unten)
dünne, stabile, schwarze Kordel, Wolle o.ä.
2 Holzkugeln Ø 18 mm (durchgebohrt)
2 ganz kleine Holzkugeln (durchgebohrt)
schwarze, sonnengelbe und rote Acrylfarbe, bei matten Farben auch Glanzklarlack
Synthetikpinsel
schwarzer Biegeplüsch
Wattekugel Ø 30 mm
schwarzer kleiner Ponpon
weißes Strohseidenpapier
Mobilefolie (dicke Qualität)
etwas Tonkarton
feiner, schwarzer, wasserfester Stift
Schere
dickere Nadel
Bleistift
Klebestift
Bastelkleber
Heißklebepistole

Anleitung für den Bienenstock

Den größeren Blumentopf sonnengelb anmalen. Trocknen lassen. Dann den “Eingang” schwarz aufmalen und trocknen lassen.

Anleitung für eine hängende/fliegende Biene

Den kleinen Tontopf komplett in sonnengelb anmalen. Trocknen lassen. Dann drei schwarze Streifen aufmalen, wobei man da, wo der Kopf sitzen wird, am besten mit schwarz anfängt. Und auch etwas in den Topf schwarz reinmalt. Dadurch sieht der gelbe Kopf ausdrucksvoller aus, als wenn man mit gelb anfängt. Hatte ich auch und gleich wieder geändert, es wirkte so farblos. Trocknen lassen.

Die Holzkugeln anmalen, falls man keine farbigen hat. Die kleinen in schwarz, sie sind Teil der Fühler. Eine der 18 mm Holzkugeln sonnengelb anmalen. Die andere bleibt wie sie ist, da sie nicht sichtbar angebracht wird. Trocknen lassen.

Die Wattekugel sonnengelb anmalen und trocknen lassen.

In der Zwischenzeit die Flügel herstellen. Man macht sich aus dem Tonkarton eine Schablone. Dann die Kontur zweimal auf das Strohseidenpapier übertragen und ausschneiden. Mit Klebestift beide Flügel gegeneinander auf die Vorder- und Rückseite der Mobilefolie kleben. Etwas trocknen lassen.

Manchmal passen die Flügel nicht hundertprozentig aufeinander. Das macht nichts, das gleicht man beim Ausschneiden aus. Bitte keinen flüssigen Bastelkleber nehmen, der weicht das zarte Papier durch.

Einen Nylonfaden in der gewünschten Länge abschneiden. Den fädelt man durch den Blumentopf, dann macht man weiter oben einen Knoten. Ist etwas schwer zu erklären. Stellt Euch einfach ein Dreick vor, mit der Spitze nach oben. Die Spitze ist der Knoten und die Seite unten geht durch den Tontopf.

So viel Platz zwischen Tontopf und Knoten lassen, das noch gut ein Finger dazwischen passt, damit man die Flügel problemlos ankleben kann.

Dann hält man alles am Faden hoch und schiebt den Topf in die gewünschte Position. Waagerecht, oder die Biene soll einen Sturzflug machen, ganz nach Belieben.

Schön festhalten und außen auf den Boden den kleinen schwarzen Ponpon mittels Heißkleber ankleben. Das ist dann der Po der Biene.

Dann die Wattekugel (Kopf) mit Bastelkleber in den Topf kleben und mit der hohlen Hand reindrücken. Sie passt natürlich nicht rein, nur etwas festdrücken ist besser. Aber vorsichtig, es entstehen leicht Dellen.

Nun das Gesicht aufmalen. Zwei schwarze Punkte (nicht zu klein) als Augen, ein kleiner schwarzer Bogen als Nase und einen schwarzen Bogen mit zwei Häkchen als lächelnder Mund. Dann noch zwei rote Punkte (größer als die Augen) als Wangen aufmalen. Trocknen lassen. Vielleicht vorher auf einem Papier üben.

Jetzt mit einer etwas größeren Nadel zwei Löcher für die Fühler in die Wattekugel (Kopf) picken. Mit der Nadel das Loch etwas weiten, damit der Biegeplüsch auch passt.

Vom Biegeplüsch zwei kurze Stückchen (ca. 2 cm) abschneiden. Dann etwas Bastelkleber in die Löcher schmieren (Zahnstocher) und den Biegeplüsch einkleben. Kurz warten.

Dann noch die zwei kleinen schwarzen Kugeln mit Bastelkleber in den Löchern (Zahnstocher) auf den Biegeplüsch schieben, erneut kurz warten. Dann die Fühler etwas biegen, sonst stehen sie so kerzengerade ab.

Nun muss der Flügel noch auf den Tontopf geklebt werden. Dazu einen kleinen Klecks Heißkleber auf den “Rücken” gleich unter dem Absatz/Rand des Topfs setzen und umgehend den Flügel andrücken. Trocknen lassen.

Manchmal kommt es vor, dass sich das Strohseidenpapier etwas löst, evtl. durch die Wärme. Da nimmt man am besten mit einem Zahnstocher etwas Klebestiftmasse auf und klebt es wieder fest.

Anleitung für eine sitzende Biene

Wie vor, nur wird der Nylonfaden weggelassen.

Anleitung für das Montieren der Einzelteile

Vorerst möchte ich erklären, was es mit der Mobilescheibe auf sich hat. Ich weiß nicht genau, ob dieses Teil wirklich so heißt. Ich habe die Verpackung nicht mehr. Deshalb erkläre ich, wie sie aussieht.

Eine flache runde Holzscheibe. Weniger als 5 mm dick und einen Ø von ca. 5/6 cm (etwas kleiner als der Tontopfboden). Die genauen Maße kann ich schlecht angeben, da schon alles montiert ist.

In der Mitte ist ein kleines Loch gebohrt. Sechs weitere Löcher sind gleichmäßig an Rand verteilt.

Ob nun solch eine “Mobilescheibe” oder ein Ring (Ø wie Scheibe) für die Befestigung der Bienen genommen wird, bleibt Euch überlassen bzw. was das Bastelgeschäft hergibt.

Ich erkläre erst einmal die Vorgehensweise mit der Scheibe, da ich so eine verwendet habe.

An die Löcher am Rand werden die Nylonfäden der hängenden/
fliegenden Bienen geknotet und zwar in verschiedenen Längen.

Das Mittelloch wird für die Befestigung der Scheibe an den Blumentopf und der Aufhängung genutzt.

Dafür wird eine schwarze Kordel o.ä. in der gewünschten Länge abgeschnitten. Dann die unbehandelte Holzkugel Ø 18 mm wie bei einer Kette auf die Kordel auffädeln und die Enden zusammen fassen. Diese dann durch das Mittelloch der Mobilescheibe fädeln und durch das Loch des “Bienenstocks” führen. Nun die sonnengelbe Holzkugel auffädeln, wobei diesmal beide Enden durch das Loch gesteckt werden.

Jetzt den Bienenstock mit der Kordel hochheben, damit alles schön straff sitzt und man einen Knoten dicht über der Holzkugel machen. So, dass kein Spiel zwischen Scheibe, Topf und Kugel besteht.

Ich habe, da ich Wolle verwendet habe, noch eine weitere kleine Kugel (schwarz) nach der sonnengelben Kugel aufgefädelt. Ich hätte sonst, bedingt durch die Lochgröße, einen Megaknoten machen müssen, was mir nicht gefallen hätte.

Wenn Ihr einen Ring verwendet, dann würde ich wie folgt vorgehen, gebastelt habe ich es aber noch nie!

Die verschieden langen Nylonfäden der hängenden/fliegenden Bienen gleichmäßig am Ring befestigen.

Dann würde ich Nylonfäden an drei Punkten des Ringes anbringen, diese zusammen fassen und mit der Kordel verknoten und zwar genau in der Mitte der Kordel. Dann einen dicken Knoten machen.

Diese Fäden sollten natürlich recht kurz gehalten werden, damit der Ring nicht zu weit vom Topfboden entfernt hängt. Sieht man sonst von unten.

Nun die unbehandelte Holzkugel Ø 18 mm auffädeln, diesmal beide Kordelenden durch die Kugel schieben und weiter wie bei der Mobilescheibe vorgehen.

Jetzt ein Arbeitsschritt, den ich bei mir versäumt habe und der nachträglich durch die Zugkraft der Bienen nicht mehr möglich ist.

Es sieht besser aus, wenn die einzelnen Nylonfäden der hängenden/fliegenden Bienen innen im Bienenstock mit Heißkleber an den Topf fixiert werden. Dadurch hängen die Bienen nicht so geballt unter dem Bienenstock.

Bei mir sitzen die Bienen also ziemlich dicht aufeinander. Ist nicht schlimm, nur würde mir etwas mehr Abstand besser gefallen, egal.

Ich muss noch betonen dass ich es so machen würde. Ob die Nylonfäden später wirklich haften bleiben (Zugkraft), kann ich nicht wirklich versprechen. Auch dürfte der Heißkleber nicht die Nylonfäden schmelzen, der Gedanke kam mir gerade beim Schreiben dieser Zeilen, aber ich glaube nicht, dass es dazu kommen könnte …

Jetzt noch die sitzenden Bienen mit Heißkleber an die gewünschten Stellen kleben. Und, sobald das Mobile hängt und ausgerichtet ist, evtl. noch ein oder zwei Bienen aufkleben (ohne Nylonfaden). Finde ich optisch schöner und bei mir wird so der Deckenhaken gut kaschiert.

Ach ja, die Anzahl der Bienen, sei es hängende/fliegende oder sitzende Bienen, ist frei wählbar, ganz nach Lust und Wellenschlag.

So, noch Fragen offen? Habe ich etwas vergessen? War ich ungenau? Äh …?

Für Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung.

Acrylfarbe bei Tontopffiguren

Ich verwende, wenn möglich, lieber matte Farben. Sie lassen sich in der Regel besser verarbeiten.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Glanzacryllack irgendwie schneller trocknet. Das wiederum wirkt sich etwas unschön auf den Anstrich aus. Kann man vielleich so beschreiben, als ob man ein Heizungsrohr streicht, dass warm ist. Da wird der Anstrich auch nicht glatt durch das zu schnelle Trocknen des Lacks. So ist das auch hier in etwa.

Also lieber matte Farben nehmen und als Schlußanstrich einen Glanzklarlack nehmen.

Gesichter bei Tontopffiguren

Die meisten Tontopffiguren haben Holzkugeln als Köpfe.
Bei einigen “Tonis” sind sie aus Pappe, s. Meine kleine Schafherde.

Bei beiden Varianten verwende ich, um die Gesichter aufzumalen, anstelle eines Stiftes lieber Acrylfarbe. Die trage ich mit einem Zahnstocher auf. Das sieht einfach plastischer und strahlender aus.

Meine kleine Schafherde

Hier ist also ein kleines Projekt von mir. Stehende und sitzende Schafe aus Tontöpfen, äh bei Nacht. Okay, es war halt schon dunkel beim Fotografieren.

Gebastelt habe ich sie seinerzeit für Ostern, aber nun sind sie bei mir ganzjährig dekoriert.

schafe.jpg

Die zwei Schafe, die sitzen, also keine Beine haben, sind ja ohne weiteres zu erkennen. Dann erkläre ich einmal, was man nicht genau sieht (fängt ja gut an - grins).

Die anderen drei stehenden Schafe haben Beine aus Biegeplüsch, jawohl.

Material für ein sitzendes Schaf:

Tontopf Ø 3 cm
Tonkarton in weiß und braun
2 Wackelaugen - nicht die kleinsten wegen der Glupschaugen
sehr feinen, schwarzen, wasserfesten Stift
Strukturschnee
harter Borstenpinsel, oder Spatel
Schere
flüssiger Bastelkleber
Heißklebepistole

Material für stehendes Schaf:

wie vor
brauner Biegeplüsch
größerer Ponpon

Anleitung für ein sitzendes Schaf:

Aus dem weißen Tonkarton einen Kreis ausschneiden und von außen auf den kompletten Boden des Topfes kleben. So ist der Boden, der hier ja eigentlich der Rücken ist, schön ebenmäßig. Also nicht nur das kleine Loch verschließen. Kurz trocknen lassen.

Nun wird der Strukturschnee per Borstenpinsel oder Spatel aufgetragen. Schön dick und mit leichtem Schwung ein kleines Gebirge/Schafspelz ausformen. Übrigens, hier bietet es sich an, den Topf über einen Flaschenhals zu stülpen, um in nur einem Arbeitsschritt den Strukturschnee auftragen zu können. Ansonsten erst trocknen lassen und dann den unteren Rand ausformen. Ggf. noch sichtbare braune Stellen nachtupfen, trocknen lassen.

Dann das “Gebirge” am Bodenrand abbrechen, damit das Schäfchen schön plan auf dem Boden sitzt. Ein bißchen Gebirge lässt sich leider nicht vermeiden, da man den Topf komplett in ein Schafspelz verwandelt und daher nicht höher aufhören kann.

Beim Trocknen des Strukturschnees kann man schon prima aus braunem Tonkarton den Kopf zuschneiden. Ich nehme am liebsten eine Nagelschere. Der wird dann nach oben überstehend mit einem kleinen Klecks Heißkleber (meine erste Wahl) auf den Körper geklebt.

Und Achtung, nicht zu fest andrücken, da der Kopf sonst knicken könnte.

Sobald der Kopf fest sitzt, etwas Struckturschnee (Zahnstocher) auf die Stirn setzen. Trocknen lassen.

Nun noch die Augen mit Bastelkleber aufkleben. Hier nur einen Miniklecks pro Auge, da sonst durch das Andrücken der Kleber rausquillt und später glänzt. Abwischen macht es nur noch schlimmer. Don’t I know it!

Und zu guter Letzt noch mit dem Stift die angedeuteten Nasenlöcher aufmalen.

Anleitung für ein stehendes Schaf:

Wie vor basteln, nur den Kopf erst nach der Beinmontage ankleben.

Den Strukturschnee am Rand nicht begradigen, sondern vielmehr schön ausformen.

Für die Beine braucht man zwei Stück Biegeplüsch. Aus einem Stück entstehen zwei Beine. Die Länge richtet sich nach Eurem Geschmack.

Den Biegeplüsch genau in der Mitte noch oben zu einem schmalen V biegen. Dann die beiden Enden jeweils ab der Mitte wieder zurück biegen. Es entsteht quasi ein M. Nun die äußeren Schenkel so herandrücken/verdrehen, dass wieder ein V entsteht. Dieses auf den Kopf gestellt kommt später in den Tontopf.

Ein weiteres Beinpaar herstellen.

Nun die Beine in den Topf kleben. Am besten viel Heißkeber auf den Topfboden laufen lassen und umgehend die Beine einsetzen, dann sofort nach dem Andrücken der Beine wieder einen ordentlichen Klecks Heißkleber raufgeben und schnell den Ponpon reinquetschen. Dadurch fixiert Ihr den Biegeplüsch und könnt loslassen.

Ich habe es erst ohne Ponpon versucht und musste feststellen, dass, trotz längerem festhalten, der Biegeplüsch nicht halten wollte. Bei Heißkleber eher ungewöhnlich, ist aber so, zumindest bei mir.

Bastelkleber würde ich beim Montieren der Beine nicht empfehlen, das hält erst recht nicht.

Nach den Aushärten, geht ja bei Heißkleber ruckzuck, kann man die sichtbaren Beine noch etwas nach außen biegen und die Standsicherheit verbessern.

Man könnte noch einem oder mehreren Schäfchen ein Bändchen mit einer ganz kleinen Schelle umhängen. Sieht ganz niedlich aus.

Hatte ich auch einmal. Nur sind solche Teilchen äußerst begehrt in Kleinkindkreisen. Mehr brauche ich wohl nicht zu sagen.

Also, ein gutes Gelingen und vor allem viel Spaß dabei.

Für Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.