Freitag der 13.

Mal sehen, was der Tag heute so bringen wird …

Eigentlich bin ich nicht abergläubisch und nachdem bereits das Bett und die Waschmaschine kaputt gegangen sind, kann es doch auch nicht schlimmer kommen.

Wenigstens passe ich jetzt in eine Hose drei Nummern kleiner herein und somit kann mein Frohsinn heute durch fast nichts getrübt werden …

Es sei denn, Geschirrspülmaschine, Wäschetrockner, Kühlschrank, Fernseher und oh wie schrecklich der PC schließen sich dem fröhlichen Ich-geb-mal-eben-den-Geist-auf-Reigen an …

In diesem Sinne … haltet die Ohren steif … alles wird gut … irgendwie … irgendwann … irgendwo …

Veröffentlicht in:  on 13.11.2009 at 08:41 Kommentar schreiben

Kleines Solo

Auf dieses Gedicht und das dazugehörige Video bin ich im letzten Jahr gestoßen, durch diesem Blog hierbeimir, da sah er aber noch ganz anders aus.

Es hat mich schon seinerzeit sehr berührt und macht es auch jetzt noch. Irgendwie entsteht eine bedrückende Stimmung, die eine gewisse Traurigkeit zurücklässt … ich kann es gar nicht erklären …

***

Kleines Solo

Einsam bist du sehr alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Träumst von Liebe. Glaubst an keine.
Kennst das Leben. Weißt Bescheid.
Einsam bist du sehr alleine -
und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Wünsche gehen auf die Freite.
Glück ist ein verhexter Ort.
Kommt dir nahe. Weicht zur Seite.
Sucht vor Suchenden das Weite.

Ist nie hier. Ist immer dort.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Sehnsucht krallt sich in dein Kleid.
Einsam bist du sehr alleine -
und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Schenkst dich hin. Mit Haut und Haaren.
Magst nicht bleiben, wer du bist.
Liebe treibt die Welt zu Paaren.
Wirst getrieben. Mußt erfahren,
daß es nicht die Liebe ist …
Bist sogar im Kuß alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Gehst ans Fenster. Starrst auf Steine.
Brauchtest Liebe. Findest keine.
Träumst vom Glück. Und lebst im Leid.
Einsam bist du sehr alleine -
und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Erich Kästner

Veröffentlicht in:  on 17.09.2009 at 16:31 Kommentar schreiben

Schweinegrippe

Irgenwie habe ich Probleme, mir eine Meinung darüber zu bilden, ob impfen, oder erst mal nicht …

Hm, sagt mal, wie steht Ihr der geplanten Massenimpfung gegenüber? Lasst Ihr Euch impfen?

Würde mich mal interessieren …

Veröffentlicht in:  on 22.08.2009 at 12:12 Kommentar schreiben

Merke

Für eine gute Nachtruhe ist es nicht gerade förderlich, wenn in der Wohnung überall die Heizungen funktionieren, nur der Strang im Kinderzimmer kalt bleibt und man ein kleines Mäuschen hat, das generell jegliche Decke ablehnt und es einen im Stundenrhythmus immer wieder ins Kinderzimmer zieht, um erneut das Kind zuzudecken, um dann selber mit der Gewissheit, dass die Decke demnächst wieder fliegt, unter seine eigene warme Bettdecke zu kriechen …

Aber wenigstens hat man seinen Besten Ehemann vor einem steifen Hals bewahrt, der nach einem vor Stunden gemurmelten, ich komme auch gleich schlafen, auf der Couch ziemlich krumm eingeschlafen ist …

Was würden die zwei nur ohne mich machen?

Veröffentlicht in:  on 20.03.2009 at 03:24 Kommentare (4)

Heute ohne Worte …

trane

Veröffentlicht in:  on 11.03.2009 at 22:55 Kommentare (2)

Ausverkauf bei Oma …

Okay, es war nicht wirklich ein Verkauf, aber mir viel auf die schnelle kein passender Titel ein. Ich weiß gar nicht, was ich von diesem Tag halten soll.

Meine Oma ist am Montag verstorben und heute traf sich die Familie zum Gedankenaustausch im Haus meiner Großmutter.

Ich war etwas hin- und hergerissen. Einerseits ein trauriger Anlass, andererseits ein freudiger Anlass, da auch angereiste Familie dabei war, die man eher selten sieht.

Es gab Kaffee und Kuchen und nette Gespräche. Wir haben auch unsere Tochter stolz präsentiert, wie sich entwickelt hat. Einige Nachbarn aus der Straße, mit denen meine Oma eng befreundet war, kamen auch vorbei. Wir Enkel bekamen jeder ein Bild aus dem Besitz meiner Oma, das für uns bestimmt war. Also so gesehen ein ganz entspanntes Beisammensein.

Ich hatte auch auf dem Weg zum Treffen keine Bedenken, dass das große Heulen einsetzt, denn als mein Großvater damals verstarb, war das Treffen auch unter dem Aspekt, wir erinnern uns an die schönen Dinge. Es wurden kleine Anekdoten erzählt und Erinnerungen ausgetauscht. Was für uns Kinder damals ganz toll war. Denn was anderes hätte uns bestimmt geschockt.

Nun gut, langsam verabschiedeten sich die Nachbarn und ich ging ganz arglos meine Tochter wickeln. Als ich wiederkam viel mir sofort der betretende Gesichtsausdruck von Bester Ehemann auf und auch, dass alle von unserem Tisch (wir saßen wie in alten Zeiten am Katzentisch) verschwunden waren.

Ach nein, nur am anderen Ende des Raums … vor der Vitrine …

Ich fragte Bester Ehemann, was los ist und er meinte, dass ich mir etwas aussuchen könnte. Ich ging dann zaghaft in die Richtung, denn mir war das nicht recht. Wenn vielleicht auch sinnvoll, sich etwas als Andenken auszusuchen. Ich harmloses Persönchen nahm mir also zwei geklöppelte Deckchen, die mir gut gefielen und ging zurück zu meinem Platz.

Und als ich so meinen Kaffee weitertrank, ging es jetzt richtig los.

Die Kinder meiner Oma holten alles mögliche aus den div. Schränken, Kommoden etc. hervor und versuchten es an den Mann äh die Enkel und Urenkel zu bringen, geschenkt natürlich.

Egal in welche Richtung man blickte, das vermeintliche Objekt der Begierde wurde einem sofort angeboten. Ach, der Spiegel, wenn er Dir gefällt, nimm ihn doch mit. Oder, wie wär es mit der Stehlampe, es wäre doch Schade, wenn die auf den Müll kommt! Nein? Dann die Vase dort vielleicht?

Die Kinder meiner Cousine waren da ganz unbedarft hielten es wie ein Spiel. Sie gingen von Raum zu Raum und wollten dies und jenes haben. Es ging da einfach nur um’s haben wollen. Meiner Cousine war das viel zu viel und sie kämpfte teilweise mit den Tränen, als die Kinder immer wieder fragten, ob sie das haben könnten. Sie erklärte immer wieder, dass es nur 1 Andenken an die Uroma sein sollte und nicht 15!

Ich saß nach wie vor auf meinem Platz und wurde immer sprachloser, was hier abging.

Klar, es ist schon gut, dass man sich was aussuchen kann. Vielleicht ein Gegenstand, mit dem man schöne Erinnerungen verknüpft.

Aber doch bitte nicht an so einem Tag, der dem Gedenken gewidmet war. Sie ist ja noch nicht einmal beerdigt!

Vielleicht ist aber auch der Apfel nicht weit gefallen vom Baum und sie haben sich alle ganz normal verhalten. Meine Oma hatte schon zu Lebzeiten unter etlichen Gegenständen kleine Schildchen geklebt, auf denen sie unsere Namen geschrieben hatte, sprich wer es bekommen soll.

Uns Enkelkindern war das damals schon unheimlich. Auf Nachfragen bei ihr meinte sie nur, dass sie schon so viele Haushalte auflösen musste und sie es auf diesem Wege vereinfachen will. Trotzdem lief mir immer ein Schauer über den Rücken, wenn ich mal wieder ein Schildchen entdeckte.

Mir ist schon klar, dass man möglichst schnell alles abwicklen sollte, sich daran festzuhalten macht die Sache nicht einfacher. Aber ich wäre gerne vorgewarnt gewesen, oder hätte ein separates Treffen besser gefunden.

Wir sind dann alsbald mit der Ausrede aufgebrochen, dass unsere Tochter ins Bett müsse (sie ist jetzt immer noch wach und total aufgedreht, ich sag nur Antennen bei Kindern, insbesondere kleinen)

Bei der Verabschiedung wurde mir dann noch ein Blumenstrauß, den heute eine Nachbarin mitgebracht hatte, in die Hand gedrückt, mit Vase natürlich, die ist doch so schön …

Veröffentlicht in:  on 05.04.2008 at 20:00 Kommentare (3)

Das schlimme Wort mit L … oder der Horror schlechthin!

Bin fix und fertig …

Mittwoch rief die Kita an, wir mögen doch so schnell als möglich unsere Tochter abholen … LÄUSE!!!! Sie und zwei andere Kinder sind davon betroffen, die armen Mäuse …

Bester Ehemann übernahm das Abholen, da er die Woche über zu Hause war und hatte schon einmal alles besorgt (Mittelchen und Nissenkamm).

Ich simste noch ganz ahnungslos, dass ich unterwegs nach Hause sei und promt kam ein Anruf vom Home Sweet Home. Meine Tochter erzählte mir dann mit frohlockender Stimme, dass sie Läuse hat. Ich habe es erst gar nicht verstanden, erst als Bester Ehemann am Apparat war und mir keinen Hörschaden bestätigte, konnte ich es glauben.

Und was soll ich sagen, sofort fing mein Kopf, mein Nacken … ach was … alles an zu jucken!!!

Später dann zu Hause habe ich mir erst einmal die Bescherung zeigen lassen, sprich habe Töchterchens Kopf inspiziert. Also, wenn man weiß, wie diese Dinger aussehen, kann man sie eigentlich ganz gut erkennen. Zu meiner Erleichterung waren nur ganz wenige Exemplare zu sehen, also keine ganze Kolonien im Unterhaar oder so.

Wir Großen haben uns dann auch gegenseitig durchgesehen, ob sich da was finden lässt. Augenscheinlich war da nichts, aber ich war und bin ehrlicherweise da etwas skeptisch. Ich habe, genau wie unsere Tochter, ziemlich viele, lockige und etwas längere Haare, die natürlich auch fliegen. Man ist ja sowieso ständig in Kontakt mit einander, also auch Köpfe aneinander! Und da kann man durchaus etwas übersehen.

Ich frage mich jetzt natürlich, warum uns das nicht aufgefallen ist. Zu unserer Entlastung sei gesagt, dass die Kleene sich nicht gekratzt hat.
Aber trotzdem …

Wir dann erst einmal unsere Tochter mit dem Zeugs (Goldgeist forte) behandelt. Dann wir beide. Bei Bester Ehemann eigentlich der Lacher, mit seiner … sagen wir mal … übersichtlichen Haarpracht. Aber man kann ja nie wissen …

Zu unserer Kleinen muss ich sagen, das sie das ganze so ziemlich klasse über sich ergehen hat lassen. Obwohl ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen kann, dass das Zeug nicht wirklich angenehm ist. Sie hat sich auch nicht während der Einwirkzeit in die Haare gefasst. Beim Ausspülen gab es natürlich Probleme, Haarewaschen ist nicht so ihr Ding, da haben wir beim Baden immer Theater. Und später beim Auskämmen mit dem Nissenkamm, war sie auch sehr lange sehr brav. Kika sei Dank ;-) und vielleicht, weil sie auf dem Tisch sitzen durfte. Okay, zum Schluss war es etwas anstrengend, aber eine Dreijährige so lange ruhig zu halten ist eigentlich unmöglich. Somit sind wir mit dem Ablauf sehr zufrieden.

Tja und bei mir … ich dachte ich brauch danach eine Perücke oder so. Offensichtlich hegte Bester Ehemann noch einen Groll gegen mich, wenn ich so an die Konfrontation Nissenkamm, Kopfhaut, Haare denke. Obwohl ich zugeben muss, es ist wahrlich schwer, durch mein wirklich wunderschönes, unsagbar dichtes und begeisterndes lockiges Haar :P zu kämmen (ein bisschen Spaß muss sein)

Aber damit nicht genug, nun fing der ganze Spaß erst so richtig an!

Bettwäsche abziehen, Stofftiere einsammeln, zwischendurch am Kopf kratzen, dann weiteres Zeug einsammeln, Tüten schnüren, Sachen, die nicht bei 60° gewaschen werden können, für eine Stunde bei 45° in den Trocker verfrachten, kleine Heulpause einlegen, weil keine Anleitung da ist und man nicht weiß, welche Einstellung 45° sind, entscheiden alles auf der höchsten Stufe (schranktrocken) für eine Stunde im Trockner zu entlausen, saugen bis zum Abwinken und so weiter und so weiter … abends um 24.30 entscheiden, dass die nächste Waschmaschine erst morgen wieder laufen wird und dann, ehe man schlafen geht, eine kurze Depriphase auf dem Sessel hinnehmen, um dann im Bett mit dem Duft von Goldgeist forte (bäh) in der Nase einzuschlafen …

Gestern früh habe ich dann vorne rechts ein kleines weißes Etwas in meinen Haaren gefunden, mir blieb fast das Herz stehen … aber es war nur eine doofe Schuppe (ich habe mich noch nie so über eine selbige gefreut)

Ich bin dann arbeiten gegangen und habe Bester Ehemann und Töchterchen schlafen lassen. Diese sind dann später zum Arzt, um vom Fachmann prüfen zu lassen, ob noch ETWAS auf dem Kopf meiner Süßen zu finden sei.

Ich habe natürlich tausend mal zu Hause angerufen, um Bester Ehemann noch dieses oder jenes aufzutragen und dass er dem Arzt ja sagen soll, dass er gründlich nachsehen soll (wie halt Frauen so sind). Der Arzt hat lt. Bester Ehemann ganz gründlich mit einer Lampe kontrolliert, mit dem Ergebis, dass sie jetzt offiziell läusefrei ist. Und unsere Kleine heute samt Attest in die Kita gebracht wurde.

Taja und wie geht es hier jetzt weiter?

Wir werden nach wie vor die Haare täglich mit dem Nissenkamm durchkämmen und die Behandlung mit Goldgeist forte mind. noch zweimal wiederholen, damit auch die noch schlüpfenden kleinen Biester gekillt werden.

Außerdem wechsel ich täglich die Bettwäsche und Handtücher, die nächsten Maschinen laufen auch schon wieder und nicht zu vergessen saugen …

Natürlich habe ich auch noch im Internet gegoogelt und bin auf div. Infos und Erfahrungsberichte gestoßen.

Neben dieser wirklich sehr interessanten Seite, gab es ganz nützliche Tips über Weidenrindenshampoo (das mögen die Biester wohl nicht), Majo auf dem Kopf (erstickt die Läuse), Langzeitshampoo’s (die wohl über mehrere Tage wirken und somit mehr erreichen), Haare nicht so oft waschen (hört sich komisch an, aber dann fliegen die Haare nicht so und die Läuse gegen nicht so leicht über), Essigwasser sprühen (mögen sie auch nicht, ebenso wenig wie ich), Haare flechten und mit Haarspray einsprühen (wieder der Effekt, dass die Läuse wohl nicht so leicht übergehen, vielleicht sich auch so nicht gut festhalten können?), Kokosshampoo soll auch gut sein (mögen die Viecher nicht) und Kokosfett in die Haare schmieren vor dem kämmen mit dem Nissenkamm, dadurch sollen sich die Nissen etc. ganz leicht lösen.

Ach ja, wie erkennt man, dass Läuse im Spiel sind? Bin ja, Gott sei Dank, nicht so erfahren, aber sie sitzen gerne hinter den Ohren und im Nacken, da ist es so schön warm. Und wenn am Haar ein kleines weißes Etwas klebt, das man nicht mit den Fingern abziehen kann, wird es wohl eine Läusebefall sein.

Übrigens, über Ratschläge, egal welcher Natur bin ich dankbar!

So, ich muss jetzt weiter machen, nachdem ich mir noch einmal kräftig den Kopf gekratzt habe (gibt es eigentlich Phantomjucken?)

Veröffentlicht in:  on 04.04.2008 at 09:23 Kommentare (2)

Sind so kleine Hände …

Wieder ist ein Kind gewaltsam zu Tode gekommen.

Für mich, insbesondere als Mutter, unfassbar … mir fehlen die Worte … wieder einmal … leider …

Bettina Wegner

Veröffentlicht in:  on 24.03.2008 at 00:12 Kommentar schreiben

Absence Due To Illness

Oder so ähnlich … Hat uns alle total erwischt. Mir geht es zwar schon etwas besser, sonst könnte ich hier ja nicht schreiben ;-)   Aber gesund fühlt sich irgendwie anders an.

Auch hat jetzt die Krankheit meine Kleine fest im Griff und daher fehlt mir doch etwas die Muße, meinen Blog zu betreuen.

Bis bald also!!!

Veröffentlicht in:  on 03.02.2008 at 12:02 Kommentare (12)

Sandras Blog … wunderschön und unendlich traurig …

Als ich bei Possums Welt von Sandras Blog erfahren habe, war ich neugierig und erschrocken. Als ich schließlich Sandras Blog gelesen habe, war ich ergriffen und immer noch erschrocken.

Mir ist wieder eine Passage aus einem Buch eingefallen und ich bin auf die Suche gegangen …

Es folgt ein kleiner Auszug – ein Zwiegespräch – aus einem Buch, bei dem es um ein behindertes Kind geht.

Da ich aber weiß, das zumindest eine werdende Mutter hier ab und zu liest, möchte ich keine unnötigen Ängste schüren und Euch die Wahl lassen, ob Ihr weiterlesen möchtet. (mehr…)

Veröffentlicht in:  on 11.01.2008 at 19:29 Kommentare (1)