Ausverkauf bei Oma …

Okay, es war nicht wirklich ein Verkauf, aber mir viel auf die schnelle kein passender Titel ein. Ich weiß gar nicht, was ich von diesem Tag halten soll.

Meine Oma ist am Montag verstorben und heute traf sich die Familie zum Gedankenaustausch im Haus meiner Großmutter.

Ich war etwas hin- und hergerissen. Einerseits ein trauriger Anlass, andererseits ein freudiger Anlass, da auch angereiste Familie dabei war, die man eher selten sieht.

Es gab Kaffee und Kuchen und nette Gespräche. Wir haben auch unsere Tochter stolz präsentiert, wie sich entwickelt hat. Einige Nachbarn aus der Straße, mit denen meine Oma eng befreundet war, kamen auch vorbei. Wir Enkel bekamen jeder ein Bild aus dem Besitz meiner Oma, das für uns bestimmt war. Also so gesehen ein ganz entspanntes Beisammensein.

Ich hatte auch auf dem Weg zum Treffen keine Bedenken, dass das große Heulen einsetzt, denn als mein Großvater damals verstarb, war das Treffen auch unter dem Aspekt, wir erinnern uns an die schönen Dinge. Es wurden kleine Anekdoten erzählt und Erinnerungen ausgetauscht. Was für uns Kinder damals ganz toll war. Denn was anderes hätte uns bestimmt geschockt.

Nun gut, langsam verabschiedeten sich die Nachbarn und ich ging ganz arglos meine Tochter wickeln. Als ich wiederkam viel mir sofort der betretende Gesichtsausdruck von Bester Ehemann auf und auch, dass alle von unserem Tisch (wir saßen wie in alten Zeiten am Katzentisch) verschwunden waren.

Ach nein, nur am anderen Ende des Raums … vor der Vitrine …

Ich fragte Bester Ehemann, was los ist und er meinte, dass ich mir etwas aussuchen könnte. Ich ging dann zaghaft in die Richtung, denn mir war das nicht recht. Wenn vielleicht auch sinnvoll, sich etwas als Andenken auszusuchen. Ich harmloses Persönchen nahm mir also zwei geklöppelte Deckchen, die mir gut gefielen und ging zurück zu meinem Platz.

Und als ich so meinen Kaffee weitertrank, ging es jetzt richtig los.

Die Kinder meiner Oma holten alles mögliche aus den div. Schränken, Kommoden etc. hervor und versuchten es an den Mann äh die Enkel und Urenkel zu bringen, geschenkt natürlich.

Egal in welche Richtung man blickte, das vermeintliche Objekt der Begierde wurde einem sofort angeboten. Ach, der Spiegel, wenn er Dir gefällt, nimm ihn doch mit. Oder, wie wär es mit der Stehlampe, es wäre doch Schade, wenn die auf den Müll kommt! Nein? Dann die Vase dort vielleicht?

Die Kinder meiner Cousine waren da ganz unbedarft hielten es wie ein Spiel. Sie gingen von Raum zu Raum und wollten dies und jenes haben. Es ging da einfach nur um’s haben wollen. Meiner Cousine war das viel zu viel und sie kämpfte teilweise mit den Tränen, als die Kinder immer wieder fragten, ob sie das haben könnten. Sie erklärte immer wieder, dass es nur 1 Andenken an die Uroma sein sollte und nicht 15!

Ich saß nach wie vor auf meinem Platz und wurde immer sprachloser, was hier abging.

Klar, es ist schon gut, dass man sich was aussuchen kann. Vielleicht ein Gegenstand, mit dem man schöne Erinnerungen verknüpft.

Aber doch bitte nicht an so einem Tag, der dem Gedenken gewidmet war. Sie ist ja noch nicht einmal beerdigt!

Vielleicht ist aber auch der Apfel nicht weit gefallen vom Baum und sie haben sich alle ganz normal verhalten. Meine Oma hatte schon zu Lebzeiten unter etlichen Gegenständen kleine Schildchen geklebt, auf denen sie unsere Namen geschrieben hatte, sprich wer es bekommen soll.

Uns Enkelkindern war das damals schon unheimlich. Auf Nachfragen bei ihr meinte sie nur, dass sie schon so viele Haushalte auflösen musste und sie es auf diesem Wege vereinfachen will. Trotzdem lief mir immer ein Schauer über den Rücken, wenn ich mal wieder ein Schildchen entdeckte.

Mir ist schon klar, dass man möglichst schnell alles abwicklen sollte, sich daran festzuhalten macht die Sache nicht einfacher. Aber ich wäre gerne vorgewarnt gewesen, oder hätte ein separates Treffen besser gefunden.

Wir sind dann alsbald mit der Ausrede aufgebrochen, dass unsere Tochter ins Bett müsse (sie ist jetzt immer noch wach und total aufgedreht, ich sag nur Antennen bei Kindern, insbesondere kleinen)

Bei der Verabschiedung wurde mir dann noch ein Blumenstrauß, den heute eine Nachbarin mitgebracht hatte, in die Hand gedrückt, mit Vase natürlich, die ist doch so schön …

Veröffentlicht in: on 05.04.2008 at 22:20 Kommentare (3)

Das schlimme Wort mit L … oder der Horror schlechthin!

Bin fix und fertig …

Mittwoch rief die Kita an, wir mögen doch so schnell als möglich unsere Tochter abholen … LÄUSE!!!! Sie und zwei andere Kinder sind davon betroffen, die armen Mäuse …

Bester Ehemann übernahm das Abholen, da er die Woche über zu Hause war und hatte schon einmal alles besorgt (Mittelchen und Nissenkamm).

Ich simste noch ganz ahnungslos, dass ich unterwegs nach Hause sei und promt kam ein Anruf vom Home Sweet Home. Meine Tochter erzählte mir dann mit frohlockender Stimme, dass sie Läuse hat. Ich habe es erst gar nicht verstanden, erst als Bester Ehemann am Apparat war und mir keinen Hörschaden bestätigte, konnte ich es glauben.

Und was soll ich sagen, sofort fing mein Kopf, mein Nacken … ach was … alles an zu jucken!!!

Später dann zu Hause habe ich mir erst einmal die Bescherung zeigen lassen, sprich habe Töchterchens Kopf inspiziert. Also, wenn man weiß, wie diese Dinger aussehen, kann man sie eigentlich ganz gut erkennen. Zu meiner Erleichterung waren nur ganz wenige Exemplare zu sehen, also keine ganze Kolonien im Unterhaar oder so.

Wir Großen haben uns dann auch gegenseitig durchgesehen, ob sich da was finden lässt. Augenscheinlich war da nichts, aber ich war und bin ehrlicherweise da etwas skeptisch. Ich habe, genau wie unsere Tochter, ziemlich viele, lockige und etwas längere Haare, die natürlich auch fliegen. Man ist ja sowieso ständig in Kontakt mit einander, also auch Köpfe aneinander! Und da kann man durchaus etwas übersehen.

Ich frage mich jetzt natürlich, warum uns das nicht aufgefallen ist. Zu unserer Entlastung sei gesagt, dass die Kleene sich nicht gekratzt hat, wohl erst intensiver am Mittwoch in der Kita.
Aber trotzdem …

Wir dann erst einmal unsere Tochter mit dem Zeugs (Goldgeist forte) behandelt. Dann wir beide. Bei Bester Ehemann eigentlich der Lacher, mit seiner … sagen wir mal … übersichtlichen Haarpracht. Aber man kann ja nie wissen …

Zu unserer Kleinen muss ich sagen, das sie das ganze so ziemlich klasse über sich ergehen hat lassen. Obwohl ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen kann, dass das Zeug nicht wirklich angenehm ist. Sie hat sich auch nicht während der Einwirkzeit in die Haare gefasst. Beim Ausspülen gab es natürlich Probleme, Haarewaschen ist nicht so ihr Ding, da haben wir beim Baden immer Theater. Und später beim Auskämmen mit dem Nissenkamm, war sie auch sehr lange sehr brav. Kika sei Dank ;-) und vielleicht, weil sie auf dem Tisch sitzen durfte. Okay, zum Schluss war es etwas anstrengend, aber eine Dreijährige so lange ruhig zu halten ist eigentlich unmöglich. Somit sind wir mit dem Ablauf sehr zufrieden.

Tja und bei mir … ich dachte ich brauch danach eine Perücke oder so. Offensichtlich hegte Bester Ehemann noch einen Groll gegen mich, wenn ich so an die Konfrontation Nissenkamm, Kopfhaut, Haare denke. Obwohl ich zugeben muss, es ist wahrlich schwer, durch mein wirklich wunderschönes, unsagbar dichtes und begeisterndes lockiges Haar :P zu kämmen (ein bisschen Spaß muss sein)

Aber damit nicht genug, nun fing der ganze Spaß erst so richtig an!

Bettwäsche abziehen, Stofftiere einsammeln, zwischendurch am Kopf kratzen, dann weiteres Zeug einsammeln, Tüten schnüren, Sachen, die nicht bei 60° gewaschen werden können, für eine Stunde bei 45° in den Trocker verfrachten, kleine Heulpause einlegen, weil keine Anleitung da ist und man nicht weiß, welche Einstellung 45° sind, entscheiden alles auf der höchsten Stufe (schranktrocken) für eine Stunde im Trockner zu entlausen, saugen bis zum Abwinken und so weiter und so weiter … abends um 24.30 entscheiden, dass die nächste Waschmaschine erst morgen wieder laufen wird und dann, ehe man schlafen geht, eine kurze Depriphase auf dem Sessel hinnehmen, um dann im Bett mit dem Duft von Goldgeist forte (bäh) in der Nase einzuschlafen …

Gestern früh habe ich dann vorne rechts ein kleines weißes Etwas in meinen Haaren gefunden, mir blieb fast das Herz stehen … aber es war nur eine doofe Schuppe (ich habe mich noch nie so über eine selbige gefreut)

Ich bin dann arbeiten gegangen und habe Bester Ehemann und Töchterchen schlafen lassen. Diese sind dann später zum Arzt, um vom Fachmann prüfen zu lassen, ob noch ETWAS auf dem Kopf meiner Süßen zu finden sei.

Ich habe natürlich tausend mal zu Hause angerufen, um Bester Ehemann noch dieses oder jenes aufzutragen und dass er dem Arzt ja sagen soll, dass er gründlich nachsehen soll (wie halt Frauen so sind). Der Arzt hat lt. Bester Ehemann ganz gründlich mit einer Lampe kontrolliert, mit dem Ergebis, dass sie jetzt offiziell läusefrei ist. Und unsere Kleine heute samt Attest in die Kita gebracht wurde.

Taja und wie geht es hier jetzt weiter?

Wir werden nach wie vor die Haare täglich mit dem Nissenkamm durchkämmen und die Behandlung mit Goldgeist forte mind. noch zweimal wiederholen, damit auch die noch schlüpfenden kleinen Biester gekillt werden.

Außerdem wechsel ich täglich die Bettwäsche und Handtücher, die nächsten Maschinen laufen auch schon wieder und nicht zu vergessen saugen …

Natürlich habe ich auch noch im Internet gegoogelt und bin auf div. Infos und Erfahrungsberichte gestoßen.

Neben dieser wirklich sehr interessanten Seite, gab es ganz nützliche Tips über Weidenrindenshampoo (das mögen die Biester wohl nicht), Majo auf dem Kopf (erstickt die Läuse), Langzeitshampoo’s (die wohl über mehrere Tage wirken und somit mehr erreichen), Haare nicht so oft waschen (hört sich komisch an, aber dann fliegen die Haare nicht so und die Läuse gegen nicht so leicht über), Essigwasser sprühen (mögen sie auch nicht, ebenso wenig wie ich), Haare flechten und mit Haarspray einsprühen (wieder der Effekt, dass die Läuse wohl nicht so leicht übergehen, vielleicht sich auch so nicht gut festhalten können?), Kokosshampoo soll auch gut sein (mögen die Viecher nicht) und Kokosfett in die Haare schmieren vor dem kämmen mit dem Nissenkamm, dadurch sollen sich die Nissen etc. ganz leicht lösen.

Ach ja, wie erkennt man, dass Läuse im Spiel sind? Bin ja, Gott sei Dank, nicht so erfahren, aber sie sitzen gerne hinter den Ohren und im Nacken, da ist es so schön warm. Und wenn am Haar ein kleines weißes Etwas klebt, das man nicht mit den Fingern abziehen kann, wird es wohl eine Läusebefall sein.

Übrigens, über Ratschläge, egal welcher Natur bin ich dankbar!

So, ich muss jetzt weiter machen, nachdem ich mir noch einmal kräftig den Kopf gekratzt habe (gibt es eigentlich Phantomjucken?)

Veröffentlicht in: on 04.04.2008 at 09:23 Kommentare (2)

Sind so kleine Hände …

Wieder ist ein Kind gewaltsam zu Tode gekommen.

Für mich, insbesondere als Mutter, unfassbar … mir fehlen die Worte … wieder einmal … leider …

Bettina Wegner

Veröffentlicht in: on 24.03.2008 at 00:12 Kommentare (0)

Absence Due To Illness

Oder so ähnlich … Hat uns alle total erwischt. Mir geht es zwar schon etwas besser, sonst könnte ich hier ja nicht schreiben ;-)  Aber gesund fühlt sich irgendwie anders an.

Auch hat jetzt die Krankheit meine Kleine fest im Griff und daher fehlt mir doch etwas die Muße, meinen Blog zu betreuen.

Bis bald also!!!

Veröffentlicht in: on 03.02.2008 at 12:02 Kommentare (12)

Sandras Blog … wunderschön und unendlich traurig …

Als ich bei Possums Welt von Sandras Blog erfahren habe, war ich neugierig und erschrocken. Als ich schließlich Sandras Blog gelesen habe, war ich ergriffen und immer noch erschrocken.

Mir ist wieder eine Passage aus einem Buch eingefallen und ich bin auf die Suche gegangen …

Es folgt ein kleiner Auszug - ein Zwiegespräch - aus einem Buch, bei dem es um ein behindertes Kind geht.

Da ich aber weiß, das zumindest eine werdende Mutter hier ab und zu liest, möchte ich keine unnötigen Ängste schüren und Euch die Wahl lassen, ob Ihr weiterlesen möchtet. (more…)

Veröffentlicht in: on 11.01.2008 at 19:29 Kommentare (1)

Mag ich nicht essen … ih, bäh, Hunde-AA (ja wirklich, das ist ihr O-Ton)

Das höre ich seit geraumer Zeit wirklich bei jedem Essen von meiner kleinen Tochter (3 Jahre 2 Monate). Nicht einmal probieren will sie - seufz. Somit schränkt sich die Auswahl der Möglichkeiten, was sie essen könnte, so ziemlich ein. Für mich ist es auch sehr schwierig, ein Gericht zuzubereiten, das eines ist und unser aller Bedürfnisse deckt.

Sie mäckelt sogar beim Frühstück bzw. kalten Mahlzeiten herum. Etwas wird angeknabbert, oder die Wurst (natürlich nur ein Scheibchen) runtergenascht, wenn sie überhaupt gegessen wird.

Es ist echt zum Mäusemelken. Nicht, dass sie verhungert aussieht, nee, eigentlich gerade richtig. Aber wenn man die Mengen bzw. die Entwicklung ihres Essverhaltens beobachtet, doch für mich als Mutter eher beunruhigend.

Andererseits sparen wir so auch Geld, denn solange sie bei ihrem 15 kg bleibt, brauchen wir auch keinen neuen Autositz (unser geht nur bis 18 kg) zu kaufen.

Sorry, aber ein wenig Galgenhumor muss auch sein!

Vielleicht hat jemand von Euch das ein oder andere tolle Rezept, was so ein kleiner Zwerg gerne isst. Bitte nur zu …

PS Die typischen Lieblingsgerichte der Kinder wie Nudeln, Eierkuchen und so, sind bei ihr auch eher in Ungnade gefallen :-( Das Kind versteh’ einer …

Veröffentlicht in: on 03.01.2008 at 20:49 Kommentare (3)

Was mich total nervt …

… sind diese blöden Pop-up-Fenster, die sich immer dazwischen drängeln.

fluch

kotz

würg

Veröffentlicht in: on 25.12.2007 at 20:28 Kommentare (2)

Der Tag der Blasen!

Es gibt so Tage, da klappt irgendwie gar nichts. Es fällt dauernd etwas herunter und man hat irgendwie zwei linke Hände, alles dauert einfach viel länger, das Pech scheint an einem zu kleben. So etwas halt in der Art.

Bei mir hat sich eine neue Variante aufgetan und zwar die der schwerzhaften Art.

Es fing gestern früh damit an, dass ich mich am Backofenrost halb verbrannt hatte. Nun gut, gleich kaltes Wasser drauf, puh, noch einmal glimpflich abgegangen.

Dann war ich vormittags erneut mit der Klebepistole unterwegs, zwecks Verschönerungen. Da fiel mir noch ein kleines Holzherz in die Hand, dass unbedingt sofort an die eine Stelle musste, später wäre absolut inakzeptabel ;)

Da der Stecker schon einen Moment gezogen war, testete ich, schon ganz mit den Gedanken beim Platzieren des Herzes, ob der Heißkleber noch flüssig war … Ich Nappel nahm meinen Daumen zu Hilfe …

Tja, somit war sich in Besitz einer wirklich kleinen feinen Brandblase. Also gut, schnell das Kühlkissen aus dem Froster geholt, Töchterchen erklärt, was ich da mache und mich auf das Sofa gesetzt, um mich ganz fürchterlich zu bedauern. Die Brandblase hatte ein Einsehen und blieb klein, obwohl sie doch muckte, als ich später das Herz anklebte.

Später am Abend traf ich erste Vorkehrungen für einen Weihnachtsbasar, an dem ich teilnehmen will. Ihr wisst schon, überlegen, was gebastelt werden soll, vorhandenes Material checken, fehlendes Aufschreiben und der gleichen.

Dazu gehört natürlich auch, die kleinen Acrylfarbtöpfchen aufzuschrauben, um den Zustand bzw. Menge zu begutachten. Leider hatte ich sie seinerzeit entweder a) zugeknallt, oder b) die Farbtropfen am Rand nicht beachtet. Denn fast jedes meiner gut und gerne 25 Töpfchen lies sich nicht ohne große Kraftanstrengung aufschrauben.

Ich habe also versucht, die Deckel (Gewinde) mit der bloßen Hand abzuschrauben, später noch mit einem Handtuch. Ist mir dann auch letztendlich gelungen. Nur fiel mir gleich an meiner rechten Hand am Zeigefinger eine Hautpartie auf, die irgendwie lose, oder besser gesagt zu groß war, ähnlich der Schrumpelfinger nach einem Bad. Sie stand ab und unter der Haut fühlte es sich klebrig an. Häh, war mein erster Gedanke, das ist ja total unangenehm.

Nunja, das war die Geburtsstunde einer weiteren Blase. Mir war nicht klar, dass sich durch so eine kurze Tätigkeit (vielleicht 10 Min.) schon eine so große Blase bilden kann. Das zeite Glied des Zeigefingers ist betroffen, schnief. Ich glaubte immer, dass ganz lange harte Arbeit so etwas produziert. Nee, stimmt nicht, kann ich Euch sagen.

So, da saß ich also gestern abend mit einer, mittlerweile prallen, Wasserblase und war total frustiert, denn diese blöde Blase sitzt dermaßen blöd, dass sie mich bei allem stört. Anziehen, Hände waschen, einfach alles (Rechtshänder).

Tja, und heute früh beim gemütlichen Frühstück entdeckte ich dann das kleine Gegenstück zur eben beklagten Wasserblase, nämlich an der Unterseite meines Daumens. Natürlich prall gefüllt und auch im Weg.

Dass ich gerade eben nach unserem Feiertagsspaziergang eine drückende Stelle am kleinen Zeh habe und da gar nicht nachsehen möchte, sei nur mal am Rande erwähnt.

Aua!

Veröffentlicht in: on 03.10.2007 at 16:17 Kommentare (7)
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All good things must come to an end …

So auch unsere Krabbel-/Spielgruppe. Heute war das letzte Treffen, denn nächste Woche geht es mit der Eingewöhnung im Kindergarten los.

Ist ja ansich nicht schlimm, aber da wir 2 ½ Jahre jeden Montag dort waren, ist das doch komisch. Es war ein fester Bestandteil unseres Lebens.

Anfangs wurde das Mäuschen zusammen mit einem ebenso kleinen Mädchen auf einer großen Matte “abgelegt”. Dort kugelten unsere Kleinen dann mit großer Freude herum, während die schon größeren Kinder anderes im Kopf hatten. Wir Mütter konnten nett Kaffee trinken und ab und zu rollten wir die Kinder wieder zurück auf die Matte.

Dann kam das Krabbelalter, die ersten Schritte und zu guter Letzt das totale Herumtoben mit den anderen Kindern. Quasi Quantensprünge in der Entwicklung, die bei jedem Kind äußerst interessant zu beobachten waren.

Wir hatten viele schöne Feiern und auch wurde das Basteln groß geschrieben, z.B. Laternen für den St. Martinstag basteln, Nikolausstiefel nähen oder Osterdeko etnwerfen.

Und die schöne Zeit im Garten mit viel Sonne, planschen, buddeln, viel guter Laune und vor allem tolle Gespräche.

Hach, ich werde jetzt ganz sentimental …

Ich meine, ich bin ja nicht die erste und auch nicht die letzte, die die Gruppe verlässt, da ist immer ein stetiger Wechsel. Aber, mit meinen 2 ½ Jahren Zugehörigkeit war ich schon lange dabei. Es kann nicht jeder so lange Elternzeit nehmen, bei uns ein Glücksfall.

Eigentlich ist es ja aber auch ein freudiges Ereignis. Ein nächster wichtiger Schritt der Entwicklung unserer Tochter wird gemacht. Sie wird neues erfahren, ist sie ja schon jetzt eine kleine “ichwerdniemüdeneueszumachen”. Aber trotzdem habe ich noch zwei weinende Augen wegen des Abschieds der Krabbel-/Spielgruppe.

Mir werden wirklich die Kleenen und die Mütter fehlen. Denn, auch wenn wir uns versprochen haben, dass wir uns weiterhin sehen wollen, ist es nicht mehr das selbe.

Tja, alles hat einmal ein Ende …

Veröffentlicht in: on 01.10.2007 at 16:00 Kommentare (1)

Ziehst Du dicke Socken an und alles wird gut …

Es ist ja mittlerweile bekannt, dass ich eine kleine Tochter habe. Und da bleibt es nicht aus, dass ich auch Sendungen auf Kika sehe.

Heute bin ich aber doch ins Straucheln gekommen.

Während der “Kinder-Nachrichten” gab es einen Bericht über Gummistiefel, die getestet wurden und das mit erschreckendem Ergebnis. Die besten wurden mit mangelhaft bewertet, oder sind gar ungenügend - sprich giftig.

Und was wurde während des Beitrags geraten?

Die Kinder sollten doch dicke Socken anziehen, damit der Stiefel nicht die Haut berührt. Ich meine, mir ist das schon kar, gibt es doch offensichtlich keine unbedenklichen Stiefel und was tun, wenn es regnet. Trotzdem kein Wort über entsorgen, auf Gore-Tex umsteigen o.ä.

Aber sag’ mal, geht’s noch? Was sind denn das für Ratschläge? Mir fehlen echt die Worte … und morgen werde ich mir mal die Testberichte besorgen. Meine Kleine braucht nämlich neue Gummistiefel, oder doch lieber Gore-Tex-Schuhe?

Veröffentlicht in: on 25.09.2007 at 22:26 Kommentare (2)
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