Poesiealbum
Zeigt her Eure Gedichte, zeigt her Eure …
Ich möchte Euch gerne einladen, hier Gedichte und Weisheiten, die Euch bewegen, zum Besten zu geben. Ganz egal, ob sie fröhlicher, nachdenklicher oder gar trauriger Natur sind, gerne auch aus eigener Feder.
Mir selber ist die wahre poetische Ader leider nicht gegeben, daher hoffe ich auf Euch.
Noch eine kleine Anmerkung, bei zitierten Gedichten, Weisheiten u. dgl. schreibt bitte den Verfasser dazu, Vielen Dank.
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Zu dumm
von Annegret Kronenberg
Viel zu groß, um sich klein zu machen.
Viel zu stark, um Schwäche zu zeigen.
Viel zu verstrickt, um frei zu sein.
Viel zu verrückt, um normal zu sein.
Viel zu stolz, um Danke zu sagen.
Quelle: gedichte-garten.de
Gedicht Zu dumm
Mein erstes Haiku
Schwermut erfasst mich,
hält mich fest in meiner Qual,
ich entkomme nicht.
Haiku Wind
Die Bäume tanzen,
der Wind bläst die Melodie.
Kannst Du sie hören?
Haiku Übergang
Die Seele löst sich,
noch verwirrt, so schwerelos,
jetzt steigt sie empor.
Haiku Vertrauen
Du lächelst mich an,
voller Vertrauen Dein Blick,
nie enttäusch’ ich Dich.
Haiku Glaube
Ich suche nach Dir,
schon so lange verzweifelt,
Gott, finde Du mich.
Reimen kann ich nicht.
Bis sieben zählen geht noch.
Ich schreibe Haikus.
(Überschrift vergessen: Das war natürlich das Haiku Haiku!)
Paradies
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben
Die Sterne der Nacht
Die Blumen des Tages
und die Augen der Kinder
Dante Alighieri
Meister des Wortspiel’s
Das Leben kommt auf alle Fälle
aus einer Zelle.
Doch manchmal endet’s auch - bei Strolchen -
in einer solchen.
Heinz Erhardt
Und noch’n Gedicht …
Frauen sind die Juwelen der Schöpfung.
Man muss sie mit Fassung tragen.
Heinz Erhardt
Haiku Stummer Schrei
Könnt’ ich’s nur sagen,
doch verschlossen bleibt mein Mund,
nicht mein Herz, es schreit.
Happy Birthday!
Ist es nicht toll?
Du machst heute die 70 voll!
Doch beim zweiten Überlegen,
einem Irrtum bin ich da erlegen.
Ich grübel, prüfe und studier,
auch die 60 passen nicht zu Dir.
Kommen denn die 50 in Betracht?
Ich höre schon, wie sie da lacht.
Selbst die 40 sind suspekt,
kein Fältchen habe ich entdeckt.
Die 30 auch in weiter Ferne,
dass hörst Du bestimmt doch gerne.
Aber, jetzt weiß ich’s ganz gewiss,
welches Alter Dein eigen ist.
Grad 26 Jahre jung,
da kommt das Leben erst in Schwung.
Drum feier schön und lass es krachen,
mit Kuchen, Sekt und solchen Sachen.
Beschließen möchte ich dieses Gedicht.
Du bist ein Jahr älter - ich noch nicht.
Haiku Musik
Musik beschwingt mich.
lässt mich summen und wippen.
Musik klingt in mir.
Eine Busfahrt, die ist lustig, eine …
Der Busfahrer als solcher und ansich
ist ein merkwürdig’ Gesell’, das glaubt Ihr nicht?
Dann setzt Euch hin und hört gut zu,
die Geschichte, die folgt, die bringt Euch dazu.
Jüngst wollt ich mit Kind und Kegel
zur Spielgruppe fahr’n, das ist die Regel.
So nehmen wir bei Sonne, Hagel oder Guss
einmal die Woche den großen, gelben Bus.
Auch diesmal steh’n wir frisch und munter
an der Haltestelle und schau’n die Straße ‘runter.
Die Zeit vergeht, doch vom Bus keine Spur
und manch einer schaut genervt zur Uhr.
Ich denk’ bei mir, noch hab’ ich Zeit,
d’rum stellt sich ein Gelassenheit.
Und siehe da, es wird belohnt,
es kommt ein Bus, ganz wie gewohnt.
Schnell einsteigen und bezahlen,
zurück zum Kind und freudestrahlen.
Denn nun geht’s los, der Zeit nachjagen,
die Gruppe brauch’ ich nicht absagen.
Doch kommen Zweifel am gelingen,
der Busfahrer scheint sich nicht’s abzuringen.
Bei jedem Halt da wird geplaudert,
was die Fahrgäste irgendwie verzaubert.
Er lächelt, scherzt, ist amüsiert,
mein Termin, der scheint jetzt torpediert.
So schleichen wir dem Ziel entgegen.
die Uhr, die läuft, ganz ungelegen.
Schon denke ich ganz leis’ bei mir,
Plaudertasche, das passt zu Dir.
Auch lahme Ente möcht’ ich johlen,
der Fahrplan ist Dir doch befohlen.
Doch halt’ ich lieber meinen Mund,
die Fahrgäste sind der gute Grund.
Die finden Plaudertasche ganz toll,
man hab’ ich die Nase voll.
Doch warte, halt, kann es denn sein,
mein Ziel erstrahlt im Sonnenschein.
Das Blut pulsiert, die Hände kalt,
so warte ich auf uns’ren Halt.
Gleich, gleich, fast sind wir da,
mein Mund formt ein kleines Hurra.
Der Bus, er hält vor einem Baum,
ich halte meine Emotionen im Zaum.
Ich steige aus, ein Fluch auf den Lippen,
den Buggy gestemmt, meine Haare, die wippen.
Ach, ich vergaß ganz zu berichten,
auf die S-Bahn können wir nicht verzichten.
Zu weit ist die Spielgruppe gelegen,
als sich nur zu Fuß zu ihr zu bewegen.
D’rum hetzen, eilen, rennen wir,
ein paar Minuten, dann sind wir bei ihr.
Doch die S-Bahn, sie ist schon entschwunden,
lt. Fahrplan halt, ganz unumwunden.
Ach nee, ist mein erster Gedanke,
zu spät, was ich Plaudertasche verdanke.
Doch wenn und aber hilft nicht weiter,
auf die Bank gesetzt, das Leben ist heiter.
Erneut beginnt die Warterei,
mittlerweile auch schon einerlei.
Pünktlich werden wir es nicht mehr schaffen,
ich rauche nicht, sonst würd’ ich paffen.
Aber verzagen kommt hier nicht in Frage,
war doch schon jeder ‘mal in dieser Lage.
Kommen wir halt zu spät zur Runde,
es ist ja keine Bibelstunde.
Sondern ein Treffen für die Kleinen,
damit sie sich im Spiel vereinen.
Mein Gedicht muss sich jetzt dem Ende neigen,
denn die S-Bahn kommt, ich muss einsteigen.
Nur eines möcht’ ich noch verkünden,
so ein Busfahrer ist nicht zu ergründen!
Du kannst Deine Träume nicht fristlos entlassen!
Du schuldest ihnen noch Dein Leben!
Quelle unbekannt
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.
Man weiß nie, was man bekommt.
Filmzitat Forrest Gump
Haiku Herzklopfen
Ich sehe Dich an,
mein Herz trommelt ohne Takt,
Herzklopfen für Dich.
Das Leben ist ein gemeines Adventure,
aber die Grafik ist saugeil.
Unbekannter Denker
gesehen bei Ivy
“Eigentlich könnte ich ja ziemlich sauer darüber sein, was mir widerfahren ist. Aber es fällt schwer, wütend zu bleiben, wenn es so viel Schönheit auf der Welt gibt. Manchmal habe ich das Gefühl, all die Schönheit auf einmal zu sehen - doch das ist einfach zu viel. Mein Herz fühlt sich dann an wie ein Ballon, der kurz davor ist zu platzen. Und dann geht mir durch den Kopf, ich sollte mich entspannen und aufhören, zu versuchen, die Schönheit festzuhalten. Dann durchfließt sie mich wie Regen. Und ich kann nichts empfinden außer Dankbarkeit für jeden einzelnen Moment meines dummen kleinen Lebens …”
aus American Beauty
Haiku Nebel
Nebel erhebt sich,
erobert mit zartem Hauch,
wie von Geisterhand
Bin via Google auf diese sehr schöne Seite gestosssen. Herzlichen Dank für die grosse Arbeit, die dahintersteckt.
Ist zwar nicht wirklich Poesie, aber das Sprüchlein unter dem Titel kenne ich anders:
Trenne nie das s vom t,
denn das tut den beiden weh.
Gruss
Habakuk
Haiku Schnee
Schneeflocken so kühl,
küssen zärtlich mein Gesicht,
flüchtige Liebe
Haiku Sonne
So wunderbar warm,
keck kitzelt sie die Natur
und spendet Leben